Reiten – Turnier des RFV Hankensbüttel auf Hof Bünte stimmt Teilnehmer wie Veranstalter rundum glücklich

Grün, großzügig, kurzum: Ein Pferde-Paradies

Daniela Segeth (RFV Wittingen) auf Robbie Williams.

Sprakensehl. Selten herrscht auf einem Reitturnier wohl ein derart tiefenentspanntes Klima. Die Wellness-Oase Hof Bünte bot am Wochenende bei der Pferdeleistungsschau des Reit- und Fahrvereins Hankensbüttel ideale, weil idyllische Bedingungen.

Geräuscharm, grün, großzügig: Gerade Auswärtige staunten über den reiterischen Ruhepol. So ernteten der Vorsitzende Heinz Tiedje und seine rund 50-köpfige Helfercrew ein absolut positives Feedback. „Die Anlage bietet sehr viel Platz. Es gibt keine weiten Wege, so ist der Tagesablauf einfach entspannter. Alles ist stressfreier“, schilderte Tiedje die allgemein vorherrschende Harmonie. Die Bünte: Ein Pferde-Paradies.

Erst Recht auch dank des niegelnagelneuen Dressurplatzes, der eine würdige Einweihung an den zwei Großkampftagen mit insgesamt gut 800 Nennungen erfuhr. „Die Bodenverhältnisse sind gut eingeschlagen“, freute sich RFV-Chef Tiedje. Zufriedene Teilnehmer bedeuten gleichermaßen auch zufriedene Veranstalter. „Alles ist prima gelaufen.“

Auch aus sportlichen Gesichtspunkten. So gewann Lokalmatadorin Alma-Mara Hagemann gleich zwei Springen mit ihrem Pferd Sylvia – darunter die in Hankensbüttel königliche M*-Prüfung! Emma Wiertz rundete mit der goldenen Schleife im Springreiter-Wettbewerb auf Bella das tolle Gesamtbild für den Gastgeber ab.

Bei der Eignungsprüfung hätte es zudem „hochinteressante Pferde von hoher Qualität“ zu bestaunen gegeben, meinte Tiedje. Auch das Fohlen-Schaubild am Sonntagnachmittag in Kooperation mit dem Warmblutzuchtverein lenkte die Blicke auf sich.

Eine gelungene Renaissance also. Das Hankensbütteler Reitturnier steigt im Grunde immer in den ungerade Jahren. 2013 wurde den Machern allerdings das Mega-Event Pferdesportfestival Niedersachsen im benachbarten Allersehl „vor die Nase gesetzt“, so Tiedje. Es soll bei einer einmaligen Rhythmus-Störung bleiben. Also: Auf ein Wiedersehen in 2017 auf der Bünte!

Von Ingo Barrenscheen

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