VfL Wolfsburg um Ikone Roy Präger trainiert Fußball-Kids aus dem Nordkreis

Großes Erlebnis für kleine Kicker

Die hiesigen Nachwuchskicker waren mit viel Eifer dabei.
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Die hiesigen Nachwuchskicker waren mit viel Eifer dabei. 

Wittingen – Der große VfL zu Gast beim kleinen VfL: Fußball-Youngster aus dem Isenhagener Land durften sich kürzlich über ein besonderes Training freuen.

Der VfL Wolfsburg hat auf dem Platz des VfL Wittingen ein kostenloses Training für Kinder von sechs bis neun sowie von zehn bis 13 Jahren angeboten – jeweils in 32er-Gruppen.

Ursprünglich sollte in Kürze ein dreitägiges Camp der Wölfe in der Brauereistadt stattfinden. In der unklaren Zeit wurde dies aber abgesagt – und die Zeit zum Neuplanen war nach Auslösung der Kontaktbeschränkungen im Sport zu knapp. So offerierten die Wölfe das anderthalb Stunden lange und kostenlose Training. Insgesamt drei Stunden trainierten die Wölfe-Trainer die hiesigen Kids – erst die jungen, dann die etwas älteren. „Wir finden es super, dass der VfL auf uns zugekommen ist“, freute sich Sergej Löwen, der in Wittingen nicht nur Jugendtrainer, sondern auch der Verantwortliche für die Kooperation mit dem VfL Wolfsburg ist. Rasch waren die Plätze belegt, die Kids hatten große Sehnsucht nach ihrem Sport. Auch junge Spieler aus den umliegenden Orten, wie etwa Knesebeck, waren dabei. Vereine, mit denen Wittingen im Herrenbereich eine gewisse Rivalität pflegt. „Aber das interessiert die Kinder nicht“, stellte Löwen fest.

VfL-Ikone Roy Präger zu Gast in Wittingen

Nicht schlecht gestaunt haben die Wittinger, als die Wolfsburger mit Klub-Ikone Roy Präger (von 1995 bis 1999 sowie von 2002 bis 2005 bei den Wölfen) im Schlepptau angereist waren. Löwen freute es: „Die jungen Leute kennen ihn gar nicht mehr. Ich habe ihn damals oft im Stadion gesehen, er ist eine VfL-Legende.“ Sein Mitwirken war „etwas Besonderes“. Präger und Co. vermittelten neben fußballerischem Verständnis auch viel Spaß.

Technik, Eins-gegen-Eins, Torschuss: Diese Elemente standen auf dem Programm der Grün-Weißen, die den Talenten mit Sicherheit viel geholfen haben. Die große Gruppe wurde in vier kleine Gruppen aufgeteilt und auf eine von vier Stationen verteilt. Hier übten die Nachwuchskicker fleißig, bis die Stoppuhr sie zur nächsten Station verwies. „Die Kinder sind super dabei“, lobte Löwen, der sich mit den Youngster freut, dass sie endlich wieder auf dem Rasen spielen können. Denn: „Kinder gehören auf den Fußballplatz!“

Hilfestellung für die Partnervereine

Auch Denis Hillmann, Jugendtrainer in der Wölfe-Fußballschule, zeigte sich nach den drei Stunden in Wittingen glücklich: „Es ist wichtig, den Partnervereinen Hilfestellungen zu geben, auch Tipps zu geben, wie man in Corona-Zeiten trainiert. Wir haben bisher immer große Dankbarkeit erfahren, und das ist natürlich für uns das Beste, was passieren kann.“ Bei der Verabschiedung schaute Hillmann in viele glückliche Gesichter, was natürlich auch den Wolfsburger zufriedenstellte: „Wir konnten den Kindern das Erlebnis des VfL Wolfsburg schenken. Und das war unser Ziel.“ VON ROUVEN PETER

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