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Zweiter Pokal beim Budenzauber: Brome ist Double-Sieger in der Halle

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Von: Marvin Scholz

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Die Meister der Halle: Nach dem Sieg beim Samtgemeinde-Turnier konnte der Fußball-Bezirksligist FC Brome auch den Großen Germanen Cup für sich entscheiden und somit den zweiten Budenzauber-Pokal gewinnen.
Die Meister der Halle: Nach dem Sieg beim Samtgemeinde-Turnier konnte der Fußball-Bezirksligist FC Brome auch den Großen Germanen Cup für sich entscheiden und somit den zweiten Budenzauber-Pokal gewinnen. © Manfred Gades.

Rühen – Die Halle platzte aus allen Nähten (500 Zuschauer), denn Teams mit Rang und Namen waren zu Gast. Nach dem bereits erfolgreichen Kleinen Germanen-Cup (siehe Artikel unten) lud der FC Germania Parsau in der Rühener Sporthalle am Sonntag-Nachmittag direkt zum nächsten Hallen-Zauber ein und komplettierte somit das Turnier-Wochenende mit dem Großen Germanen Cup. Wie schon beim Samtgemeinde-Cup (das IK berichtete) ging der Bezirksligist FC Brome als Sieger hervor.

Als Tabellenzweiter aus der Gruppe C kommend, behauptete sich die Riege von Trainer Mark-Oliver Schmidt gegen den TSV Hehlingen im Neunmeterschießen und schlug im gleichen Prozedere auch den TSV Ehmen. Auch im Finale mussten die Schüsse vom Punkt herhalten. Bemerkenswert beim FCB: Riaan-Philipp Schmidt vertrat seinen Vater und etatmäßigen Coach: „Sven Freier und ich haben das heute zusammen gemacht“, erklärte der Kapitän mit einem Schmunzeln. Aufgrund der Tatsache, dass die oberste Prämisse war, ohne Lazarett aus dem Turnier zu kommen, überzeugte der Bezirksligist vollends. „Das war mega. Damit haben wir gar nicht gerechnet und uns wacker verkauft.“ Ab dem Viertelfinale wurden die Spiele stets eng und die Kicker von der Steimker Straße mussten immer (!) einem Rückstand hinterherlaufen. „Heute hat sich die Charakterstärke gezeigt – das war völlig phänomenal!“

Rühen-Aus im Halbfinale - Gutes Gesamt-Fazit

Indes tat sich der SV BW Rühen in der Gruppenphase (unter anderem gegen Brome) schwer, doch kam als glücklicher Dritter mit einem blauen Auge davon. Erst im Halbfinale war für das Team von Trainer Jörg Jennerich nach der Niederlage gegen Ehmen (2:4) Ende im Gelände.

Auch der Ausrichter des Turniers hatte ein Wörtchen mitzureden. In einer komplizierten Gruppe B sprang das Team von Übungsleiter Sören Henke noch auf den dritten Platz. Gegen Ehmen war aber Schluss: „Das Viertelfinale war nicht zu erwarten, aber wir haben uns gut verkauft“, unterstrich auch Parsaus Coach Henke. Gegen höherklassigere Gegner habe aber die Torgefahr gefehlt. „Das war schade, aber wir sind zufrieden.“

Unter dem Strich konnte Ingo Müller, 2. Vorsitzender des FCGP, mit dem Drumherum zufrieden sein: „Ein tolles Turnier. Am Sonnabend war die Halle schon gut gefüllt, aber heute kam sie an ihre Grenzen.“

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