Groß Oesinger Schützen glückt der Klassenerhalt

Die Groß Oesinger Schützen Klaus Hummel (v. l.), Holger Hannuschka und Wolfram Seidel schafften den Landesliga-Klassenerhalt.

red Groß Oesingen. Zwischen Jubel und Erleichterung: Die Schützengilde Groß Oesingen hat am letzten Wettkampftag den Klassenerhalt in der Landesliga geschafft.

Im Vorjahr stieg die SGi Groß Oesingen in der Disziplin Luftgewehr stehend Auflage aus der Bezirksliga Wolfsburg in die neu gebildete Landesliga Nord auf, in der acht Mannschaften aus verschiedenen Kreisverbänden starteten.

Alle sieben Durchgänge wurden in Oldau (Kreis Celle) ausgetragen. Absolviert wurden zwei Begegnungen pro Wettkampftag. Die Mannschaften bestanden aus je drei Schützen, die 30 Schüsse „Mann gegen Mann“ im Einzelwettbewerb abgaben. Die Ergebnisse der einzelnen 10er Serien wurden sofort ausgewertet und angesagt. Bei Ringgleichheit folgte ein sofortiges Stechen.

Nach sechs Wettkämpfen lagen die Oesinger Schützen mit Klaus Hummel, Wolfram Seidel und Holger Hannuschka noch auf dem sechsten Platz. Beim letzten Wettkampftag stand nur eine Begegnung auf dem Plan. Dafür ging es gegen Westercelle um sehr viel. Der Verlierer würde absteigen.

Klaus Hummel (auf Position 1) schoss in der ersten Serie 100 Ring, sein Kontrahent auch. Auch nach der zweiten Serie herrschte Gleichstand (je 98). Erst im dritten Durchgang hängte Hummel seinen Gegner ab (100 / 99) und gewann mit 298 zu 297.

Bei Wolfram Seidel lief es besser. Die Nummer zwei gewann zunächst mit 100 zu 98. Dann siegte er mit 99 Ring zu 96. Aber im dritten Durchgang bekam Seidel Krämpfe in den Beinen und schaffte nur 96 Ring, der Westerceller landete bei 99 Ring. Trotzdem reichte es zum Sieg (295 zu 293). Auch bei der Nummer drei Holger Hannuschka lief es zu Beginn optimal. Zum Start gab’s ein 100 zu 99. Im Mittelabschnitt setzte sich der Kontrahent mit 99 zu 98 durch. Auch hier kam es erst zum Abschluss zur Entscheidung: Hannuschka schoss 99 Ring, sein Gegner 97. Der Groß Oesinger hatte hauchdünn die Nase vorn (297 zu 296).

Damit waren der 3:0-Gesamtsieg und der Klassenerhalt perfekt. Die SGi verbesserte sich im Endklassement sogar auf den dritten Rang, da sie den direkten Vergleich mit Etelsen gewonnen hatte. Gut gelaunt trat die Mannschaft mit einem gewonnenen Pokal die Heimreise an.

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