Eishockey – Playoff-Viertelfinale, 3. Spiel: Zweite Niederlage für Gross-Team

Grizzlys kassieren Prügel in Form von Gegentoren – 1:8!

Sie liefen nur hinterher: Wolfsburgs Kufencracks (r. Fabio Pfohl) erlebten im dritten Playoff-Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin Louis-Marc Aubry eine heftige 1:8-Abfuhr und liegen damit in der Best-of-seven-Serie wieder zurück. Foto: dpa
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Sie liefen nur hinterher: Wolfsburgs Kufencracks (r. Fabio Pfohl) erlebten im dritten Playoff-Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin Louis-Marc Aubry eine heftige 1:8-Abfuhr und liegen damit in der Best-of-seven-Serie wieder zurück.
  • VonChristian Thiemann
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Berlin. Ein Gekloppe wie am Freitag in Wolfsburg wurde es nicht – verprügelt wurden die Grizzlys Wolfsburg bei der derben 1:8-Schlappe dennoch.

Im dritten Viertelfinalspiel der Eishockey-Playoffs kehrte die Mannschaft von Trainer Pavel Gross mit der zweiten Niederlage aus Berlin heim.

Ein wenig vorbelastet aus der hartgeführten Partie von Freitag gingen die Teams ins Spiel. Gerade in der Anfangsphase schaffte es keine Mannschaft, ihr Spiel ordentlich durchzubringen. Die Akteure waren vielmehr damit beschäftigt, sich mit Checks an der Bande das Leben gegenseitig schwer zu machen. Etwas mehr Torgefahr strahlten jedoch die Eisbären aus, die dann auch folgerichtig mit 1:0 in Führung gingen. Daniel Fischbuch war auf rechts durchgebrochen, sein Schuss wurde noch abgewehrt, der Nachschuss von Jens Baxmann war aber drin.

Philip Riefers vergab wenig später die Riesenchance auf den Ausgleich, ehe James Sheppard einen Bandenpass wunderbar mit der Rückhand zum 2:0 veredelte. Die Grizzlys waren überhaupt nicht auf dem Eis. Daniel Richmond ließ das 3:0 per Fernschuss-Hammer folgen.

Mit dem Lattentreffer von Fabio Pfohl wachten die Orangenen aber doch noch im ersten Drittel auf. Nach der Pause war das kurze Aufbäumen aber auch wieder passé. Marcel Noebels und André Rankel erzielten das 4:0 und 5:0 für die Hausherren. Die Grizzlys blieben ohne echte Chance, was auch daran lag, dass die Berliner im Unterzahlspiel deutlich besser agierten als noch in Wolfsburg.

Im Schlussdrittel traf Conor Allen zum 1:5, doch die Freude währte nur 25 Sekunden, dann stellte Rihards Bukarts den alten Abstand wieder her.

Anschließend fielen die Grizzlys auseinander. Sheppard markierte mit seinem zweiten Treffer das 7:1. Nicholas Petersen ließ noch den Schlusspunkt zum 8:1 folgen.

Björn Krupp war entsprechend bedient: „Acht Gegentore sind zu viel. Je einfacher wir spielen, desto besser läuft es. Diesmal war es zu kompliziert. Das muss Mittwoch besser laufen.“

Von Christian Thiemann

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