Fußball – Kreisliga A: Angriffs-Duo schießt Wittingen zum 5:0 in Wesendorf

Goldenes Aufstellungs-Näschen

Klare Sache: Der VfL Wittingen/Suderwittingen (l. Roni Agirman) feierte mit einem 5:0 beim Wesendorfer SC (Justus Kelm) einen Saisonauftakt nach Maß.
+
Klare Sache: Der VfL Wittingen/Suderwittingen (l. Roni Agirman) feierte mit einem 5:0 beim Wesendorfer SC (Justus Kelm) einen Saisonauftakt nach Maß.

Wesendorf – So etwas nennt man Auftakt nach Maß! Wenn man das Auftaktspiel mit 5:0 (3:0) siegreich gestaltet und den Kontrahenten dazu auch noch in allen Belangen dominiert, hat man alles richtig gemacht.

So geschehen gestern im Fall VfL Wittingen/Suderwittingen in der Fußball-Kreisliga A. Die Brauereistädter schossen den Wesendorfer SC auf dessen Geläuf regelrecht ab und grüßen direkt von der Spitze.

„Wir haben die Partie von der ersten Minute an diktiert, waren spielerisch und auch läuferisch überlegen“, freute sich VfL-Trainer Naim Fetahu. Souveräner geht also nicht! Und mit seiner Aufstellung hatte Fetahu auch alles richtig gemacht, beorderte er doch Marcel Liedtke und Lennard Emmermann an die vorderste Front. Dieses Duo sorgte dann auch im Alleingang für die fünf Treffer. Zunächst war Liedtke (3., 12.) doppelt erfolgreich, dann legte Emmermann (37., 74., 77.) noch einen Dreierpack nach. „Die Wittinger waren einfach stärker auf allen Ebenen, wir haben sie nicht in den Griff bekommen“, musste auch Wesendorfs Coach Thorsten Hahn eingestehen, dass für sein Team – auch wenn es seiner Ansicht nach nicht einmal sonderlich enttäuschte – an diesem Tag nichts zu holen war. Nach dem 0:2 stellte Hahn um. „Danach ging es“, gab er zu. Dennoch: Drei Gegentreffer fing sich der WSC noch bis zum Schlusspfiff. „Das geht auch in dieser Höhe in Ordnung“, zeigte sich Hahn ehrlich. In die gleiche Kerbe schlug auch Fetahu: „Der Gegner war vielleicht drei- bis viermal in unserem Strafraum. Wir müssen hingegen noch ein paar Dinger mehr machen. Doch wir haben es spielerisch gut gelöst und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“ VON FLORIAN SCHULZ

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare