Fußball – 1. Kreisklasse 1: Top-Trio marschiert im Gleichschritt / Brome nur remis

HSV im Glück: Zittersieg in Bergfeld

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Vier Mal zugeschlagen: Der Spitzenreiter VfL Wittingen/S. (vorne Sven Arndt) ließ dem TSV Schönewörde keine Chance.

Isenhagener Land – Viel fehlte nicht und der SV Hankensbüttel hätte im Aufstiegs-Dreikampf der 1. Fußball-Kreisklasse 1 Federn gelassen am gestrigen Sonntag.

FC Brome II – SV Jembke 2:2 (1:1)

Die Bromer Zweitvertretung kam über ein 2:2 gegen Jembke nicht hinaus, obwohl durchaus mehr drin war. Auch die Bromer konnten den Jembker Torjäger Guiseppe Millemaci nicht ausschalten. Bereits in der 19. Minute schlug dieser das erste Mal zu. Doch der FCB ließ sich durch den Führungstreffer der Gäste nicht aus dem Rhythmus bringen und glich nach gut einer halben Stunde zum 1:1 durch.

Nicht Fisch, nicht Fleisch: Die zwei Tore von Mark Lyra (M.) reichten für den FC Brome II nur zu einem 2:2-Unentschieden im Abstiegskampf gegen den SV Jembke.

Mark Lyra hatte sich gut durchgesetzt und getroffen. Weitere Höhepunkte gab es im ersten Durchgang nicht. Nach dem Wechsel machte Brome weiter Druck. In der 57. Minute wurde der Elan der Gastgeber honoriert, denn erneut war Mark Lyra erfolgreich. Doch Jembke gab sich keineswegs geschlagen. In der 67. Minute war es wieder Millemaci, der das 2:2 für die Gäste erzielte. In den letzten 20 Minuten versuchten die Bromer, noch den Siegtreffer zu erzielen. Doch trotz einiger guter Möglichkeiten gelang kein Treffer mehr.

TSV Grußendorf – FC Germ. Parsau 0:6 (0:2)

Die Germanen setzten ihre Erfolgsserie auch in Grußendorf fort. Der zehnte Sieg in Serie! Nur in der ersten halben Stunde hielt Grußendorf das Spiel offen. Dann wurde die Überlegenheit der Gäste immer größer. In der 29. Minute war Max Rösner zur Stelle und brachte sein Team in Führung. Kurz vor der Pause traf Lukas Landmann nach einer Ecke zum 0:2. „Wir hätten durchaus höher führen können, aber oftmals war immer wieder ein Fuß dazwischen“, so Germanen-Trainer Sören Henke.

Im zweiten Durchgang hatte der Gastgeber nicht mehr viel zu bestellen. Timo Gipser markierte in der 55. Minute das 0:3, und zwei Minuten später erhöhte Björn Henke auf 0:4. „Wir haben in der zweiten Halbzeit das Tempo hochgehalten und nichts mehr zugelassen“, zeigte sich Henke mit der Leistung zufrieden. Gipser und Robin Kluger sorgen noch für den 0:6-Endstand.

TSV Brechtorf – FC Ohretal 2:1 (2:0)

Die Gastgeber erwischten einen guten Start und gingen bereits nach sechs Minuten in Führung. Linus Heiser schloss eine gute Kombination erfolgreich ab. Auch in den folgenden Minuten hatten die Brechtorfer mehr vom Spiel. Mitte der ersten Halbzeit erhöhte Marc Heuchling auf 2:0. In der Folgezeit kam Ohretal dann aber auf. Doch der Anschluss wollte nicht fallen. So ging es mit 2:0 in die Pause. Nach Wiederbeginn gab es eine ausgeglichene Begegnung.

Mitte der zweiten Halbzeit bot sich Brechtorf die Chance zum 3:0. Der TSV bekam einen Elfmeter nach einem Foul an Eike Busch zugesprochen: Doch Jakob Hefenbrock scheiterte am Ohretaler Torhüter Jona Hallmann. „Wäre der Ball reingegangen, wäre der Deckel drauf gewesen. Aber so gab es noch eine hektische Schlussphase“, meinte TSV-Trainer Andre Bischoff. Die Gäste versuchten nun, noch zum Anschluss zu kommen. Aber Brechtorf stand hinten sicher und ließ nicht viel zu. Erst in der Schlussminute fiel das 2:1, als eine Flanke von Fabian Liebelt von Hefenbrock ins eigene Tor abgefälscht wurde. Dieser Treffer kam zu spät.

TSV Fortuna Bergfeld – Hankensbüttel 1:2 (0:2)

Der Aufstiegsaspirant HSV hatte einige Mühe, um die Punkte aus Bergfeld mitzunehmen. „Wir hätten in der ersten halben Stunde durchaus in Führung gehen können, Chancen waren genügend vorhanden“, meinte TSV-Abteilungsleiter Raphael Erfurt. Die Gäste machten es dann besser und gingen nach einem weiten Einwurf, der zu Boris Ruder kam, in Führung.

Zehn Minuten später passte die Deckung der Gastgeber nach einer Ecke nicht auf und Jari Lilje besorgte das 0:2. Die Fortunen kamen nach dem Wechsel mit neuem Elan aufs Spielfeld. Nach einer Flanke von Riccardo Groß versuchte Dennis Moor zu klären, doch der Ball ging ins eigene Netz. In der Folgezeit hatte Bergfeld mehrfach die Chance zum Ausgleich, aber der gelang nicht. „Von Hankensbüttel hatte ich mehr erwartet. Wenn wir noch das Remis geschafft hätten, hätte sich der HSV nicht beschweren können“, meinte Erfurt.

SV Tappenbeck – Wahrenholz II 2:0 (0:0)

Die Tappenbecker landeten den ersten Sieg im neuen Jahr. So zeigte sich SV-Trainer Christian Grunwald am Ende zufrieden, obwohl der Sieg höher hätte ausfallen können: „Wir haben von Beginn an couragiert gespielt und nichts zugelassen. Chancen, früh in Führung zu gehen, haben wir leider nicht genutzt.“ In der Tat hatten die Gastgeber bereits in der ersten Viertelstunde gute Möglichkeiten, aber Wahrenholz überstand die Drangperiode ohne Gegentor.

Die Gäste tauchten nur gelegentlich in Tornähe auf, blieben dabei aber ungefährlich. In der zweiten Halbzeit machte Tappenbeck weiter Druck. In der 58. Minute die verdiente Führung. Nach einer Flanke lenkte Christian Meinecke das Leder ins eigene Tor. Die Entscheidung fiel in der 69. Minute, als der gerade eingewechselte Leon Fruet nach Flanke von Christian Bober das 2:0 erzielte. „In der restlichen Spielzeit haben wir das Ergebnis verwaltet“, so Grunwald.

TuS Ehra-Lessien – SV Tülau-Voitze 1:6 (1:2)

Tülau-Voitze macht weiter Druck auf das Führungsduo. Der Kantersieg in Ehra-Lessien ging auch in der Höhe in Ordnung. Besonders im zweiten Durchgang zeigten sich die Gäste von der besten Seite. Zu Beginn sorgte Dustin Jackwerth für die frühe Führung des SV (5.). In der Folgezeit stand Tülau hinten gut und blockte einige Chancen erfolgreich ab. „Ehra hat in der ersten Viertelstunde mit viel Schwung gespielt, aber nach dem 0:2 haben wir mehr vom Spiel gehabt“,, meinte Tülaus Trainer Werner Vodde.

Nach gut einer halben Stunde war erneut Jackwerth zur Stelle. Kurz vor der Halbzeit kam beim TuS durch Issiaga Condes Anschlusstreffer Hoffnung auf. Doch diese wurde gleich nach Wiederbeginn zerschlagen, denn Torjäger Steffen Vodde traf in der 51. Minute zum 1:3. Nun nahm das Unheil seinen Lauf. Der Tabellendritte war nicht mehr zu bremsen. Zunächst erhöhte Magnus Hackenberger auf 1:4 (68.), dann gab’s noch einen Doppelschlag von Steffen Vodde innerhalb von zwei Minuten. „Ehra hatte verletzungsbedingt allerdings große Probleme, der Sieg geht trotzdem in Ordnung“, so Vodde.

TSV Schönewörde – VfL Wittingen/S. 1:4 (0:2)

Der Favorit aus Wittingen untermauerte seine Aufstiegsambitionen und kam in Schönewörde zu einem verdienten Erfolg. Da bei spielte die frühe Führung durch Christian Brauner (11.) den Gästen in die Karten. In der Folgezeit stand Schönewörde hinten sicher und ließ wenig zu. Aber der Druck durch den VfL nahm weiter zu.

In der 33. Minute war es Torjäger Sven Arndt, der für den 0:2-Halbzeitstand sorgte. Zehn Minuten nach der Pause sorgte Christian Fricke mit dem 0:3 für die Vorentscheidung. Der stark aufspielende Brauner erzielte das 0:4. „In der zweiten Halbzeit waren wir klar überlegen und haben wenig zugelassen. Davor hat der TSV aber gut gegengehalten“, lobte VfL-Trainer Naim Fetahu die Schönewörder. Der TSV kam kurz vor Schluss noch zum Ehrentreffer durch Nicolas Müller.

VON MANFRED HALLMANN

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