Fußball – Kreisliga: VfL Wittingen/S. schließt Hinrunde gegen SV Leiferde ab

Ist das Glas halbleer oder halbvoll?

+
Glas halbleer oder halbvoll? So richtig wissen Marcel Liedtke (l.) und der VfL Wittingen/Suderwittingen nicht, wie sie die erste Halbserie einordnen sollen.

Wittingen – So wirklich entscheiden kann sich Naim Fetahu nicht, wie er die Hinrunde seines VfL Wittingen/Suderwittingen als Aufsteiger in der Fußball-Kreisliga einstuft.

Der Trainer weiß: „Wir hätten durchaus mehr Punkte auf dem Konto haben, andererseits hätte es auch schlimmer kommen können.“

Aktuell finden sich die Brauereistädter mit 21 Zählern fernab der Abstiegszone wieder. Dennoch wollen sie die Hinrunde am Sonntag gegen die SV Leiferde (14 Uhr) möglichst mit drei weiteren Zählern abschließen.

„Wenn wir dieses Spiel gewinnen, wäre ich mit dem ersten halben Jahr definitiv zufrieden“, verrät Fetahu. Er weiß, dass es sein Team nicht leicht hatte. Vor allem die dünne Personaldecke erwies sich immer wieder als Handicap. „Wir konnten nie zweimal in Folge mit der gleichen Aufstellung spielen“, macht der VfL-Übungsleiter deutlich.

Und dennoch stellt der Neuling mit 35 Treffern noch immer den stärksten Angriff der Liga. „Dennoch müssen wir nun wieder ein bisschen häufiger knipsen“, weiß Naim Fetahu, dass die Offensivabteilung um den Liga-Toptorjäger Kamil Pawlak (15 Treffer) durchaus noch mehr drauf hat. Und er dürfte Recht haben: Zuletzt gingen die Wittinger dreimal in Folge leer aus, erzielten in den vergangenen beiden Partien auch nur einen Treffer.

Was die Einstellung angeht, konnte Fetahu mit dem Auftritt der Seinen zuletzt beim FC Schwülper (1:5) zufrieden sein. „Jetzt müssen wir uns aber spielerisch noch verbessern“, weiß er. Das wird gegen Leiferde sicherlich auch vonnöten sein. Die SVL spielt bis dato eine durchwachsene Saison, belegt mit 15 Punkten Rang neun. „Allerdings weiß man nicht, auf wen man trifft, was dort in den vergangenen Jahren passiert ist“, kann der Wittinger Verantwortliche an der Seitenlinie den Kontrahenten – auch wenn dieser längst ein Urgestein in dieser Liga ist – nicht wirklich einschätzen.

Die Brauereistädter richten den Blick aber ohnehin auf sich und vertrauen auf ihre Stärken, die bislang zweifelsohne in der Offensive liegen. Allerdings ist Fetahu beim Blick auf die Tabelle aufgefallen: „Leiferde steht hinten eigentlich immer gut.“ Die Statistik gibt ihm Recht, stellen die Blau-Weißen doch die viertstärkste Defensive der Liga. Diese gilt es ordentlich zu beschäftigen. Doch von allein läuft es nicht beim VfL – das weiß auch der Trainer: „Wir müssen am Boden bleiben und weiter hart arbeiten.“ Und bald wird sich Fetahu entscheiden müssen, ob das Glas beim VfL Wittingen/Suderwittingen nun halbleer oder doch halbvoll ist...

VON FLORIAN SCHULZ

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare