Reiten – 1. Herbst-Classics beim RFV Isenhagener Land: Thomas Kleis siegt im S-Springen / Veranstalter sehr zufrieden

Glänzende Auf(t)ritte der heimischen Pferde

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Ein Abwurf zu viel: Linn Zakariasson wäre mit einem Null-Fehler-Ritt im Stechen die Siegerin gewesen.

ar Allersehl. Heimvorteil genutzt. Bei dem Springreitturnier Herbst-Classics in Allersehl taten sich am vergangenen Wochenende insbesondere die Pferde aus dem Isenhagener Land hervor.

Den Großen Preis des Landkreises Gifhorn, der als S-Springen mit Stechen ausgeritten wurde, gewann mit Quidam’s Caprice M eine Stute aus Wahrenholz vor zwei Pferden aus Allersehl. Geritten wurde die Siegerstute vom ehemaligen Hamburger Derby-Sieger Thomas Kleis vom RFV Gadebusch. Entsprechend zufrieden war der Gewinner nach dem Turnier. „Umso schöner“ sei es, dass ihm dieser Heimsieg gelungen sei. Kleis weiter: „Der Preis war gut dotiert. Ich habe mir schon was ausgerechnet.“

Auch wenn man es nicht sieht: Thomas Kleis auf Quidam´s Caprice M war hocherfreut über seinen Sieg beim S-Springen.

Auch der Züchter der neunjährigen Quidam’s Caprice M, Fritz Meyer, war glücklich: „Die beiden haben vor zwei Wochen bereits ein Zwei-Sterne-S-Springen in Gadebusch gewonnen.“ Man könne also schon fast von einer Siegesserie sprechen, so Meyer, der sich besonders darüber freute, das Heimrecht ausgenutzt zu haben. Den zweiten und dritten Platz des Großen Preises belegte die Schwedin Linn Zakariasson. Im Unterschied zu Kleis musste sie im Stechen jeweils einen Abwurf hinnehmen, so dass ihr die schnelleren Zeiten nicht zum Sieg verhalfen.

Sehr zufrieden mit dem Turnier war Veranstalter Holger Bock: „Alles vom Feinsten“, lautete sein Kommentar. Neben dem Glück mit dem Wetter am Freitag und Sonnabend habe man „sehr, sehr guten Sport“ beobachten können. „Die Zuschauer waren auch zufrieden“, so Bock weiter.

Am ersten Veranstaltungstag standen insgesamt sechs Springprüfungen für Jungpferde an, in denen sich vor allem Carsten Titsch vom RFV Isenhagener Land auszeichnen konnte. Zwei Siege und drei weitere Podestplätze heimste der Lokalmatador am Freitag ein. Am Sonnabend standen dann die Preise für die ausgewachsenen Pferde an. Hier dominierte der RFV Gadebusch, der mit Thomas Kleis und Philipp Makowei alle drei Prüfungen gewann, in denen man angetreten war. „Mehr geht nicht“, so Kleis, für den natürlich der Sieg im S-Springen im Vordergrund stand. Ein Sonderlob gab es für seine dortige Siegerstute, die sich im Besitz von Kathrin Meyer befindet: „Ich bin in der glücklichen Lage, sechs tolle Pferde zu haben, aber Quidam’s Caprice M gehört schon zu meinen absoluten Lieblingen.“

Von Andreas Arens

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