1. NFV-eSoccer-Cup: Erfolglose Gifhorner Teams / Oberg wird Turniersieger

Der Gewinner ist der eSport

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Es wurde gezockt bis zum Umfallen.

Barsinghausen – Viel wurde vorab gesprochen, geschrieben und gemunkelt, wie der NFV-eSoccer-Cup in Barsinghausen wohl werden würde. Eines steht im Nachhinein fest: Die Erstauflage des Konsolen-Turniers war ein voller Erfolg, bereits über Neuauflagen wird gesprochen.

Sieger wurde der TuS Fortuna Oberg aus dem Landkreis Peine.

Ganze 187 Anfragen gab es, doch nur 64 Teams bekamen eine Zusage. Das Turnier war also sehr gefragt. „Im privaten Alltag hat sich der eSport bei vielen jüngeren und älteren Menschen integriert. In manchen Vereinen existieren bereits eSports-Abteilungen“, berichtete NFV-Präsident Günter Distelrath bei der Begrüßung und betonte zugleich, dass das Zocken an der Konsole keine Konkurrenz zum Fußball auf dem grünen Rasen darstellen soll: „Wir sehen den ganzheitlichen Ansatz und mit dem eSport als ergänzendes Angebot einen möglichen Mehrwert für die Vereine, Mitglieder anzusprechen, zu gewinnen und an den Verein zu binden.“

Nach der Begrüßung ging es für die Teilnehmer an 16 Spielstationen in die Gruppenphase. Dabei wurde das Spiel FIFA 19 auf der PlayStation 4 (PS4) im „2 gegen 2“-Anstoß-Modus gespielt, wobei alle virtuellen Teams gleichstark gewertet wurden. Ein Spiel dauerte 2 x 6 Minuten. Der Erst- und Zweitplatzierte der jeweiligen Vierergruppe qualifizierte sich für die Endrunde. Aus dem NFV- Kreis Gifhorn nahmen Teams der Vereine JSG Gifhorn Nord, SV Steinhorst, SC Weyhausen, TSV Meine, FC Schwülper und Germania Ummern teil. Dabei war für fünf der sechs Mannschaften das Turnier bereits nach der Vorrunde beendet. Einzig Marius Pollmann und Hannes Buchmann vom FC Schwülper qualifizierten sich in ihrer Gruppe mit sechs Punkten aus drei Spielen als Gruppenzweiter für die Hauptrunde. Dort musste sich die FC-Riege gegen den späteren Turniersieger TuS Fortuna Oberg mit 0:4 geschlagen geben. Die Oberger gewannen im Finale gegen den TuS Eschede 2:0.

Mit dem Team der JSG Gifhorn Nord stellte der NFV- Kreis Gifhorn mit den beiden 16-jährigen Hendrik Heumann und Valentin Colhon das jüngste Ensemble des Turniers. Das Durchschnittsalter aller Teilnehmer lag bei 19,5 Jahren.

Besonders war auch, dass das Event im Internet übertragen wurde. Zeitweise sahen 600 Menschen auf der Streamingplattform Twitch dabei zu, wie sich die zahlreichen Teams schlagen. „Heute hat vor allem der E-Sport gewonnen“, untermauerte NFV-Präsident Distelrath, der eine Wiederholung nicht ausschloss.

VON ROUVEN PETER

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