Tennis – Streifzug: Hankensbütteler schaffen durch Heimsieg Aufstieg / Knesebeck feiert vorzeitige Rettung

Geschafft: VfL und TC GW sind am Ziel

So sehen Sieger aus: Hankensbüttels Aufsteiger mit Werner Lütkemann, Magnus Hasenfuss, Manfred Schneck, Heinrich Schneck, Jürgen Bartels und Hansi Andrae. Es fehlt Rolf Steinmetz. Foto: Jansen

In der Hitze ganz kühl geblieben. Die Herren 50 aus Knesebeck und die Herren 60 aus Hankensbüttel kamen am Wochenende nicht nur wegen der Temperaturen ins Schwitzen. Beide Tennis-Mannschaften durften ihre Partien nicht verlieren, um ihre Ziele nicht noch zu verpassen.

Nach den Matches wurde dann aber ordentlich gejubelt. In Knesebeck über die Rettung. In Hankensbüttel über den Aufstieg.

RK Herren

VfL Knesebeck –

TC Gifhorn 1:5

Die Gäste kamen als verlustpunktfreier Meister nach Knesebeck. Und dabei blieb es auch. Mit dem siebten Sieg und der makellosen Bilanz von 14:0-Punkten schlossen die Kreisstädter die Saison ab. Für den VfL holte Alexander Schulze (7:6, 6:4) den einzigen Punkt. Danny Schulz (0:6, 2:6), Alexander Winter (5:7, 2:6), Christian Holthaus (6:7, 2:6) sowie die Doppel Winter/Dominik Quade (1:6, 0:6) und Schulze/Holthaus (4:6, 2:6) zogen in zwei Sätzen den Kürzeren. „Die Mannschaft hat sich aber dennoch gut verkauft“, fand Knesebecks Vorsitzender Eckhard Meyer aufmunternde Worte

SV Leiferde –

SV Steinhorst II 4:2

Zum Endspiel um Platz zwei traten die Steinhorster nicht in Bestbesetzung an. „Kurzfristig mussten wir auf Jan Möller verzichten. Mit Thomas Bieber half ein Akteur aus der dritten Mannschaft aus“, erklärte Teamsprecher Henrik Schmidt, der in seinem Einzel (2:6, 1:6) kaum eine Chance hatte. Torsten Beck behielt bei brütend heißen Temperaturen mit 6:1, 6:2 die Oberhand. Silas Burri (2:6, 3:6) und Bieber (3:6, 3:6) mussten dem Gegner den Vortritt lassen. Mit einem 1:3 aus Steinhorster Sicht ging es in die letzten Doppel der Saison. Schmidt/Burri konnten wie in den Einzeln zwar mithalten, waren beim 3:6, 3:6 ohne Siegchance. Damit war die Partie und Platz zwei bereits verloren. Den zweiten Punkt für den SVS holten Beck/Bieber nach einer konzentrierten Leistung (7:5, 6:4). „Wir sind mit der Saison sehr zufrieden. Auch wenn das letzte Spiel verloren ging. Nach dem Spiel haben wir mit den Leiferdern noch einige Stunden gemütlich zusammen gesessen. Wir pflegen seit Jahren eine Tennisfreundschaft mit der SVL“, sagte Schmidt.

RK Herren 40

SV Wagenhoff –

VfL Knesebeck II 3:3

Und wieder gegen den Meister. Anders als die Regionsklasse-Herren sorgte die 40er-Riege bei Champion Wagenhoff für den einzigen Fleck auf der bis dahin weißen Weste. Rainer Kröger (6:2, 6:0) und Wilfried Schulze (6:0, 6:0) sowie das Gespann Stefan Deinert/Schulze (6:0, 6:0) sorgten für die drei Siegpunkte, die zum Remis reichten. Und es hätte noch besser kommen können. Deinert (2:6, 6:3, 8:10) und Kröger/Carsten Bagge (4:6, 6:4, 8:10) mussten sich jeweils erst im Match-Tiebreak geschlagen geben. Nur Bagge verlor sein Einzel eindeutig (0:6, 1:6). Der vierte Platz in der Endabrechnung sei auf jeden Fall ein gutes Ergebnis, bilanzierte der VfL-Vorsitzende Eckhard Meyer.

BK Herren 50

VfL Knesebeck –

SV Esbeck 4:2

Gerettet! Mit dem Heimsieg über Esbeck beseitigen die Knesebecker Herren alle Zweifel am Klassenerhalt. Zwar steht Sonnabend noch das Spiel bei Meister Bergfeld auf dem Programm. „Wir können weder von Lehre II noch von den Esbeckern noch vom rettenden fünften Platz verdrängt werden“, pustete VfL-Vorsitzender Eckhard Meyer durch. Peter Weber (6:0, 6:0), Wolfgang Quade (7:6, 7:5) und Hans-Jürgen Fraske (7:6, 6:4) machten schon nach den Einzeln den Klassenerhalt fast wasserdicht. Nur Hans-Jürgen Holthaus, der auch im Doppel mit Quade (4:6, 6:7) unterlag, musste sich in der Einzelrunde (1:6, 4:6) geschlagen geben. Weber/Eduard Janke machten den Sieg mit dem 6:1, 6:1 dann aber perfekt.

VK Herren 60

TC GW Hankensbüttel –

TC Lüchow 4:2

Aufsteiger, Aufsteiger, hey, hey! Die Grün-Weißen machten am Wochenende ihr Meisterstück. Auch wenn gegen Lüchow schon ein Remis gereicht hätte, ließ die Riege um Teamsprecher Jürgen Bartels letztlich keinen Zweifel aufkommen. Auch wenn Lüchow der erwartet schwere Gegner gewesen sei, meinte Bartels. Nach den Einzeln stand es nur 2:2. Manfred Schneck hatte beim 1:6, 1:6 keine Chance. Magnus Hasenfuss konnte sein Spiel sicher mit 6:2, 6:0 nach Hause bringen. Heinrich Schneck musste sich nach hartem Kampf im Match-Tiebreak mit 3:6, 7:5, 10:12 geschlagen geben. Auch Bartels hatte beim 6:4, 6:4 hart zu kämpfen. In den Doppeln fiel die Entscheidung. Hasenfuss und Heinrich Schneck spielten beim 6:0, 6:1 groß auf. Werner Lütkemann/Bartels machten mit dem 6:2, 6:3 den Sack zu und den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt.

Von Matthias Jansen

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