Tischtennis – Bezirksoberliga: Radenbeck-Zasenbeck mit Sieg und Niederlage

Gemischte Gefühle beim SSV

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Erst ein wichtiger Auswärtserfolg in Wolfsburg, dann eine klare Heimpleite gegen den Primus: Marcel Schulz und RaZa blicken mit gemischten Gefühlen auf das Wochenende zurück.

Radenbeck/Zasenbeck – Sicherlich mit gemischten Gefühlen blicken die Bezirksoberliga-Tischtennis-Cracks des SSV Radenbeck-Zasenbeck auf das vergangene Wochenende zurück: Erst der 9:6-Auswärtserfolg am Sonnabend bei den Tischtennis-Freunden Wolfsburg, dann ein 0:9 am Sonntag daheim gegen den Spitzenreiter SV Jembke II.

„Der Sieg in Wolfsburg war natürlich enorm wichtig und auch verdient. Jembke war indes einfach eine Nummer zu stark“, resümierte SSV-Spieler Willi Wichmann. .

TT-Freunde Wolfsburg – SSV Radenbeck-Zasen. 6:9

„Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Speziell im unteren Paarkreuz waren wir diesmal stark“, erklärte Willi Wichmann. Die Begegnung gestaltete sich von Beginn an recht verteilt. Dank der Erfolge der Duos Jan Lemme/Marcel Schulz und Arne Meyer/Christoph Meyer gingen die Gäste aus dem Nordkreis aber mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln. In den Einzelpartien verlief der Start zunächst nicht nach SSV-Plan (2:3), doch dann punkteten nacheinander Arne Meyer, Schulz, Christoph Meyer und Wichmann. Plötzlich hieß es 6:3 für Radenbeck-Zasenbeck. Es wurde zwar noch einmal spannend (6:7), doch Wichmann und Christoph Meyer – beide gewannen übrigens all ihre Einzel – banden mit ihren Erfolgen den Sack endgültig zu. „Man hatte auch zum Ende hin nicht das Gefühl, dass es für uns noch schief gehen könnte“, so Wichmann abschließend.

. Punkte SSV Radenbeck-Zasen.

Doppel: Pörschke/Wichmann (0), Lemme/Schulz (1), A. Meyer/Ch. Meyer (1).

Einzel: Lemme (0), Pörschke (1), Schulz (1), A. Meyer (1), Wichmann (2), Ch. Meyer (2).

SSV Radenbeck-Zasen. – SV Jembke II 0:9

Nichts zu bestellen gab es für die Radenbeck-Zasenbecker gegen den Primus. „Sicherlich hatten wir nach dem Sieg am Sonnabend Hoffnung, dass vielleicht etwas gehen könnte“, gab Willi Wichmann zu. Doch diese besagte Hoffnung wurde bereits im Keim erstickt. Fast alle Begegnungen wurden zu einer klaren Angelegenheit zugunsten der Jembker. Lediglich Marcel Schulz schaffte es gegen Steven Fowler in den fünften Satz, wo er aber mit 6:11 das Nachsehen hatte. „Irgendwann war dann auch die Luft raus. Das 0:9 war aber etwas hoch“, so Wichmann.

VON FLORIAN SCHULZ

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