Fußball – Bezirksliga: Wahrenholz verabschiedet sich mit 1:1 aus 2017

„Gemischte Gefühle“

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Der VfL Wahrenholz (schwarz-rot) musste sich beim TSV Vordorf mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben. Den Führungstreffer von Jan-Patrick Schön glichen die Gastgeber noch aus.

ib Vordorf. Einmal Fußball und zurück in den Ruhemodus. Die Fußballer des VfL Wahrenholz durften am gestrigen Sonntag nach vier Wochen Zwangspause tatsächlich noch einmal spielen.

Allerdings mit mäßigem Erfolg: Das Auswärtsspiel beim Aufsteiger und Tabellendrittletzten TSV Vordorf endete mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden.

Nicht das Wunschresultat, um sich im letzten Auftritt vor der Winterpause ein dickeres Polster auf die Abstiegszone zu erarbeiten. Aber andersherum auch kein völliger Fehlschlag wie im Hinspiel (1:2 nach 1:0-Führung). Dazu hätte es gut und gerne kommen können in der Schlussphase, gestand Co-Trainer Benjamin Wrede, bei dem sich „gemischte Gefühle“ breit machten. „Wir hätten das 2:0 machen können, machen müssen. Aber in den letzten Minuten hatte Vordorf noch zwei richtig gute Chancen und hätte das Spiel wieder drehen können.“ Von daher könne er mit der gerechten Punkteteilung letztlich gut leben.

Die Gastgeber erwiesen sich als ebenbürtiger Widerpart. Während die Wahrenholzer in Halbzeit eins bei Kontern stets gefährlich waren, kam Vordorf immer wieder durch Freistöße rund um den VfL-Sechzehner zu verheißungsvollen Szenen. Tore fielen allerdings zunächst keine.

„Wir sind dann besser aus der Halbzeitpause gekommen“, sagte Wrede. Die logische Konsequenz war die Führung durch Jan-Patrick Schön, der einen schnellen Angriff mustergültig abschloss (54.). Daraufhin erhöhte der TSV die Schlagzahl, das Taterbusch-Team musste taktisch-bedingt wechseln, um Dampf vom Kessel zu nehmen. Pech, dass Lars Koch und Marcell Meyer mit ihren Hundertprozentern die Vorentscheidung verpassten. „Zweimal wurde der Ball auf der Linie geklärt“, so Wrede. Nach jeweils einer Gelb-Roten Karte hüben wie drüben brachen die Schwarz-Gelben unter dem Dauerdruck der Scheil-Schützlinge dann doch noch zusammen: Jan Reitmeier rutschte in der 88. Minute unglücklich aus, sodass das Brian Horneburg völlig blank vor VfL-Keeper Mats-Ole Herz stand und die Kugel zum 1:1 reinstocherte. Damit nicht genug: In der wilden Schlussphase traf Vordorf noch den Pfosten, aber auch Daniel Müller ließ noch einen Schuss für den VfL vom Stapel.

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