krönt Partnerschaft mit VfL Frauenfußball – Bundesliga: Namensrechte für Stadion vergeben

Gemeinsam bewegen: AOK

Niedersachsens AOK-Chef Dr. Jürgen Peter (l.) erhielt ein von Martina Müller und Pablo Thiam signiertes Poster. Foto: Jansen

mj Wolfsburg. Es bewegt sich etwas. Abseits der großen Wolfsburger VW-Arena. Zwar wird es noch einige Zeit dauern, bis das neue Stadion im Allerpark fertiggestellt ist. Einen Namen hat die künftige Heimstätte der Frauen- und U 23-Mannschaft des VfL Wolfsburg aber schon.

Die Krankenkasse AOK erhielt bei der Vergabe der Namensrechte zunächst für fünf Jahre den Zuschlag.

Nicht des Geldes wegen, wie VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann erklärte. „Wir haben nicht nur Buchstaben für das Stadion gesucht.“ Die langjährige Zusammenarbeit zwischen VfL und AOK, die durch die Namensgebung des Stadions gekrönt werde – wie Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, betonte – sei durchaus an Inhalte geknüpft.

An Bewegung und aktive Lebensgestaltung. Gleichbedeutend mit der Prävention von Krankheiten. „Die erfolgreichen Fußballerinnen des VfL haben eine Vorbildfunktion für junge Menschen – nicht nur in Wolfsburg, sondern in ganz Deutschland. Als Gesundheitskasse möchten wir insbesondere Kinder, Jugendliche und ihre Familien motivieren, aktiv Sport zu treiben“, sagte Peter, der sich mit seinem Unternehmen die Förderung des Frauenfußballs auf die Fahnen geschrieben hat.

Und weil es bei den Wolfsburgerinnen, die in den letzten beiden Jahren zwei Meister-, zwei Champions-League-Titel und einmal den DFB-Pokal abräumten, kaum noch besser geht, äußerte Peter lachend Bedenken, die neue Arena (5.200 Zuschauer) könne fast zu klein sein. Beim Saisonfinale gegen Frankfurt (2:1), als die Wölfinnen die Meisterschaft perfekt machten, kamen 12 464 Zuschauer in die VW-Arena.

Das wird sicher eine Ausnahme sein. Die Erfolge der VfL-Frauen sollen es nicht sein. „Das neue Stadion hat eine aufregende Zeit vor sich“, freut sich Röttgermann bereits auf die Einweihung Ende des Jahres. Nicht nur sportlich würde die neue Arena die Grün-Weißen weiter nach vorne bringen. „Es wird ein Erlebnis mit einer guten Stimmung“, ist sich Röttgermann sicher.

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