Fußball – Bezirksliga: FC Brome gegen Lupo Martini II mit nächstem Kellerduell

Gelingt Sprung ans rettende Ufer?

+
Klappt es doch noch mit dem Sprung an das rettende Ufer? Dazu bräuchten Marvin Keller (M.) und der FC Brome auf jeden Fall einen Sieg gegen Lupo Martini II.

Brome – Es wäre ein Stück weit Belohnung für die letzten Wochen, sollte der FC Brome tatsächlich noch auf einem Nichtabstiegsplatz in der Fußball-Bezirksliga überwintern.

Dies ist alles andere als unrealistisch, denn am Sonntag sprechen einige Fakten für die Elf von Trainer Mark-Oliver Schmidt.

Zum einen müssen die Burgherren daheim gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten, USI Lupo Martini Wolfsburg II, antreten (14 Uhr), andererseits ist der VfR Wilsche-Neubokel parallel dazu beim TSV Vordorf zu Gast.

Warum das so interessant ist? Ganz einfach! Sollte Brome sein Heimspiel gewinnen, würde es bei 13 Punkten stehen. Wilsche-Neubokel verbucht aktuell zwölf Zähler und es scheint fraglich, ob am Sonntag weitere davon dazukommen. Sollte es für den FCB also gut laufen, könnte er am Wochenende tatsächlich das rettende Ufer erreichen.

„In diesem Fall könnten wir den Klassenerhalt wieder aus eigener Kraft schaffen. Das wäre für uns eine gute Ausgangssituation“, verrät Bromes Teammanager Hendrik Joswig. Allerdings sieht er eine schwierige Aufgabe auf die Seinen zukommen. Joswig geht davon aus, dass sich die Lupo-Martini-Reserve in Anbetracht der Wichtigkeit dieser Partie mit Akteuren aus der Oberliga-Vertretung verstärkt. Dazu spielen bei den Wolfsburgern mit Torhüter Marcel Wiswedel und Brian Schulze zwei Ex-Bromer, die natürlich besonders heiß sein werden.

Zuletzt beim 6:0 gegen Gamsen lief auf FCB-Seite fast alles nach Plan: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, die Einstellung stimmte und dazu haben wir auch die Tore erzielt. Alles, was wir uns vorgenommen haben, wurde auch umgesetzt.“ Da Lupo Martini II für gewöhnlich auf Kunstrasen spielt, sieht Joswig einen weiteren kleinen Vorteil für sein Team. Dazu möchte die Schmidt-Elf mit vermutlich vollem Personal wieder an die starke Leistung aus der Vorwoche anknüpfen. In diesem Fall könnte es tatsächlich noch mit dem Sprung an das rettende Ufer klappen – allerdings müsste der TSV Vordorf natürlich auch Schützenhilfe leisten.

VON FLORIAN SCHULZ

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare