Fußball – Kreisliga: VfL und MTV spielen Bedeutung herunter

Gelassen zum Gipfel: Top-Teams ohne Druck

Ließ bereits den SV Hankensbüttel abprallen: Top-Favorit MTV Wasbüttel (rote Trikots) startete mit zwei Siegen und muss sich nun beim punktgleichen VfL Wittingen bewähren. Foto: Barrenscheen

Wittingen. Das Süppchen der Meisterklasse kocht noch auf Sparflamme. Bereits am dritten Spieltag der Fußball-Kreisliga stehen sich mit dem VfL Wittingen und dem MTV Wasbüttel (Sonntag, 15 Uhr) die heißesten Anwärter auf den Aufstieg gegenüber.

Druck verspüren die beiden Chefköche nicht. Die Temperatur vor dem Hit ist eher handwarm. „Dieses Spiel ist nicht richtungsweisend. Wir können gegen Wasbüttel locker aufspielen“, bleibt Wittingens Coach Naim Fetahu angesichts des frühen Zeitpunkts gelassen. Der Sieger dieses Spiels könne sich in der Tabelle zwar etwas absetzen, mehr aber auch nicht, sagt der Wittinger Trainer.

Den Vorteil, drei Punkte mehr als der Hauptkonkurrent zu haben, will Fetahu gerne auf seiner Seite wissen. „Wir gehen in das Spiel und wollen natürlich gewinnen. Wir werden uns nicht hinten reinstellen und verstecken, wollen dem Gegner aber auch nicht ins offene Messer“, kündigt Fetahu eine kontrollierte Offensive an.

Die Ausrichtung bleibt auf Wittinger Seite also unverändert. Das Auftreten – so hofft Fetahu – nicht! „Wir müssen uns steigern“, erwartet der VfL-Coach gegen den Liga-Favoriten aus Wasbüttel eine Top-Leistung seiner Mannschaft.

Darin sind sich beide Trainer einig. Auch Udo Hoffmann, Chefcoach in Wasbüttel, erwartet einen Leistungsanstieg in Wittingen. „Mir haben bisher nur die ersten Halbzeiten gefallen. Aber 45 gute Minuten werden in Wittingen nicht reichen“, ist sich Hoffmann sicher.

Wohl auch, weil die Erinnerung an die letzte Saison noch frisch ist. Durch das 0:2 in der Brauereistadt vergurkte der MTV endgültig seine Aufstiegschance. „Die Jungs haben etwas gutzumachen“, meint Hoffmann, dessen Respekt vor Wittingens Turbo-Angreifer André Liedtke eine taktische Änderung verursachen könnte. „Wir werden wohl tiefer in der Abwehr stehen“, räumt Hoffmann ein, der auf die beiden Abwehrspieler Björn Hoffmann (Kreuzbandriss) und Julian Lucas (Urlaub) verzichten muss.

Auch Wittingen ist nicht in Bestbesetzung. Christoph Hei- necke (privater Termin), Marcel Liedtke (Muskelbeschwerden) und Philipp Borchers (Schulter) fehlen am Wochenende.

Trotz einiger fehlender Zutaten dürfte es Sonntag zwischen den beiden Top-Teams noch richtig heiß werden.

Von Matthias Jansen

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