Handball – Regionsoberliga Herren: MTV und VfL zuhause

Geht da noch was? Stöcken wiegelt ab

Nicht unterkriegen lassen: Der MTV Stöcken (weiße Trikots) will gegen Lelm/Warberg die Erfolgsgeschichte der Rückrunde weiterschreiben. Foto: Barrenscheen

Geht da vielleicht noch was für Stöcken in Sachen Aufstiegskampf? Weil die Teams vor den Aufholjägern vom MTV inklusive der Wittinger Reserve immer wieder Punkte liegen lassen, könnte der Saison-Endspurt in der Handball-Regionsoberliga für die Schwarz-Weißen noch einmal richtig interessant werden.

Beide Teams bestreiten heute ein Heimspiel. .

MTV Stöcken –

SMSG Lelm/Warberg

(Sonnabend, 17.15 Uhr)

Was wäre wohl gewesen, wenn ... Stöcken nur einen Tuck früher in Fahrt gekommen wäre? „Darauf konzentrieren wir uns nicht“, wiegelt MTV-Sprecher Jan Wiezowiecki ab und gibt dann doch die Antwort: „Dann hätten wir ganz woanders stehen können.“ Nämlich im Kreis der Aufstiegsanwärter.

Wobei: Noch ist nicht aller Tage Abend! Der 2014 noch ungeschlagene MTV hat vier Zähler Rückstand auf den zweitplatzierten Nachbarn aus Wittingen und bis auf Timmerlah alle Teams von oben bereits abgearbeitet. Das Trio vor Stöcken indes hat noch direkte Duelle und durchaus schwierigere Restaufgaben vor der Brust. Wer weiß, wer weiß...

Erst einmal zählt nur das Heimspiel gegen den Tabellendrittletzten Lelm/Warberg. Dort hätte Stöcken im Hinspiel (25:29) „blöd verloren“, so Wiezowiecki und räumt ein: „Die Niederlage hat uns doch ganz schön gewurmt.“ Eine Pleite, die am Ende – da wäre das Thema wieder – noch dolle wehtun könnte. Der heutige Gast sammelte im Anschluss gerade einmal noch magere vier Pünktchen. Das MTV-Credo ist daher klar. Wiezowiecki: „Wir wollen das Hinspiel wettmachen. Normalerweise sollte das eine machbare Aufgabe sein.“

VfL Wittingen II –

HSG Nord Edemissen II

(Sonnabend, 19.15 Uhr)

Heimspiele müssen gewonnen werden für den Traum von der Landesliga – da beißt die Maus keinen Faden ab, betont Andreas Witzke. Der Rückraumrecke ist wieder freigespielt, könnte heute Abend also aktiv für Wittingen im Duell der Zweitvertretungen gegen Edemissen eingreifen. Genauso wie Kai Lemke und Peter Schultze. Personal ist also im Überfluss vorhanden beim VfL.

Witzke rechnet im Aufstiegskampf mit einem „Kopf-an-Kopf-Rennen“ bis zum Saisonfinale. „Ich denke, es läuft auf den letzten Spieltag in Mascherode hinaus.“ Vorher würden sich großartige Rechenspiele und ein Blick auf die Tabelle nicht lohnen. Wichtig sind nur die zwei Zähler gegen die HSG. Für den VfL-Akteur ein „unangenehmer Gegner“. Nicht nur, weil Edemissen vier der vergangenen fünf Spiele gewann und dabei nur gegen Spitzenreiter MTV Braunschweig II verlor (Witzke: „Das ist schon ordentlich!“). Im Positionsspiel sei den ehemaligen Verbandsliga-Routiniers im Abwehrverbund der Gäste nur schwer beizukommen. „Wir müssen selbst hinten sicher stehen und zu Tempo-Toren kommen“, so Witzkes Schlachtplan.

Von Ingo Barrenscheen

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