Handball – Landesliga: Wittingen/Stöckener Teams starten Ende Oktober

Gegner stehen, viele Fragen bleiben

Territoriale Veränderung: Die Wittingen/Stöckener Herren (M. Torben Banse) spielen in der Saison 2020/2021 in der elf Teams umfassenden Landesliga Ost. Fotos: Barrenscheen
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Territoriale Veränderung: Die Wittingen/Stöckener Herren (M. Torben Banse) spielen in der Saison 2020/2021 in der elf Teams umfassenden Landesliga Ost.

Wittingen – Zumindest zwei große Fragen sind für die beiden Erwachsenen-Handball-Teams der SG VfL Wittingen/Stöcken in der Landesliga schon einmal beantwortet. Fest stehen der Auftakttermin für die neue Saison sowie auch die Staffeleinteilungen.

Dennoch bleiben nach wie vor mehrere Fragezeichen für die Brauereistädter.

Als Landesliga-Aufsteiger schnell etablieren: Die Damen der SG VfL um Helene Piep (r.).

Speziell territorial umorientieren müssen sich die Wittingen/Stöckener Herren, die nun in der Landesliga Ost eingetaktet sind und ihre (diesmal wohl etwas kürzeren) Reisen eher in Richtung Braunschweig oder Hannover antreten. In der Vorsaison spielten sie noch in der Landesliga Lüneburg – und dort unter anderem in Hollenstedt, Embsen oder Dannenberg. Nur zwei Kontrahenten kennen sie noch aus ihrer alten Staffel: Nämlich den HBV Celle sowie den VfL Westercelle. Auch für den neuen SG-VfL-Trainer Dirk Divjak sind die Gegner eine große Unbekannte. „Ich kenne einige Vereine noch aus meiner Zeit als Jugendcoach, aber das ist natürlich schon länger her“, so Divjak. Dazu tut er sich bezüglich einer Einschätzung der aus elf Mannschaften bestehenden Staffel schwer: „Ich kann nur schwer sagen, ob sie einfacher oder schwerer als die anderen Staffeln ist.“ Nicht ungern hätte Divjak weiterhin im Bezirk Lüneburg gespielt. „Es wäre für mich durchaus interessant gewesen, die Teams dort kennenzulernen. Auch die Jungs haben sich, so wie ich gehört habe, dort recht wohlgefühlt.“ Doch auf diese Entscheidung hatten die Brauereistädter keinen Einfluss und nehmen es so, wie es gekommen ist.

Vielmehr geht es für Divjak erst einmal darum, seine neue Mannschaft richtig kennenzulernen. „Ich kann noch nicht viel sagen“, verrät der neue Dirigent nach den ersten Trainingseinheiten in der Hankensbütteler Gymnasiumshalle. Doch Divjak hat gemerkt, dass eine Menge Potenzial in der Truppe steckt: „Sie hatte in der Rückrunde der vergangenen Saison einen starken Lauf und hätte sich ohne den Corona-Abbruch vielleicht noch weiter oben platziert.“

Eine Vorgabe vom Verein, wo es für die SG-VfL-Männer hingehen soll, gibt es laut dem Übungsleiter nicht. „Ich werde jetzt erst einmal die Testspiele sowie den Saisonstart abwarten, und dann werden wir sehen, wo wir am Ende stehen. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir oben mitspielen können“, spricht Divjak (vorsichtigerweise) nicht vom Aufstieg. Losgehen soll es laut Rahmenterminplan am 23. Oktober. Wer der erste Gegner Wittingen/Stöckens ist, steht hingegen noch nicht fest.

Ähnlich sieht es bei den Damen aus der Brauereistadt aus, die aus der Regionsoberliga kommen und nun ebenfalls in der Landesliga Ost spielen. „Ich habe direkt die eine oder andere Nachricht erhalten mit Glückwünschen, dass wir relativ wenig Aufwand haben“, verrät SG-VfL-Trainer Andreas Witzke. Und in der Tat: „Es hätte uns deutlich härter treffen können, was die Fahrtwege angeht. Wir sind da eigentlich auf der Landkarte schon der zentrale Punkt.“ Was das Sportliche angeht, hat es Wittingen/Stöcken womöglich nicht ganz so gut erwischt. „Da werden wir mit Sicherheit ordentlich gefordert“, blickt Witzke auf die mit elf Mannschaften bestückte Staffel. Schließlich spielen dort mehrere Vizemeister aus den Ligen der Vorsaison. Positiver Nebeneffekt: „Wir haben nur 20 Spiele, worüber ich ganz froh bin. Zumal die Saison ja auch relativ spät (23. Oktober/Anm. der Redaktion) beginnt.“ Dennoch möchte sich der Neuling durchbeißen und nicht in Abstiegsnöte geraten. „Unser Ziel ist es, uns in dieser Liga zu etablieren“, blickt der Coach in Richtung Tabellenmittelfeld. Mittlerweile hat für die SG-VfL-Damen auch das Hallentraining in Hankensbüttel begonnen. Witzke: „Wir müssen jetzt erst einmal wieder den Spaß am Handball entdecken und dann von Woche zu Woche schauen.“ VON FLORIAN SCHULZ

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