Fußball – Kreisliga: Ummern gastiert zum Top-Duell in Knesebeck

Gegenseitige Lobeshymnen

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Der VfL Knesebeck muss am Sonntag im Spitzenspiel gegen den VfL Germania Ummern ohne seinen Starstürmer Daniel Meinecke (links) auskommen. Der beste Torschütze fehlt mit einer Gelbsperre.

Knesebeck – Mit einer Menge Selbstvertrauen im Gepäck reist der VfL Germania Ummern am Sonntag (15 Uhr) in Knesebeck an. Denn dann geht es in der Fußball-Kreisliga zum Spitzenspiel beim VfL. Grund für die breite Brust der Gäste ist der Derbysieg jüngst beim SV Groß Oesingen.

Dennoch warnt Ummerns Coach Jörg Drangmeister vor dem kommenden Gegner: „In der Breite sind sie besser besetzt als wir. Sie können fast jeden Spieler gleichwertig ersetzen.“

Genau deswegen sieht er die Einhörner auch leicht im Vorteil, auch wenn seine Truppe zuletzt überzeugte und wieder einen Rückstand gegen den Rivalen SVGO bog. „Der Derbysieg verleiht uns einen ordentlichen Schub“, betont Drangmeister, der den größeren Druck bei Knesebeck sieht. „Sie wollen eher hoch in die Bezirksliga als wir.“

Eines ist sicher: Die zahlreichen Zuschauer können sich auf ein wahres Spektakel einstellen, denn beide Teams geizten bislang nicht mit Toren. „Wir verstecken uns bestimmt auch nicht gegen Ummern. Daher werden wir wie immer voll auf Sieg gehen“, unterstreicht Knesebecks Co-Trainer Sebastian Sommer. Mit viel Wut im Bauch werden die Einhörner ins Top-Duell gehen. Denn zuletzt musste der Tabellenzweite eine bittere 0:1-Pleite gegen die SV Leiferde hinnehmen. „Wir haben noch etwas gutzumachen“, sagt Sommer.

Allerdings wird der VfL Knesebeck am Sonntag dann auf seinen besten Torschützen verzichten müssen. Denn Daniel Meinecke fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte. „Wir müssen uns noch überlegen, wer die Position für ihn übernimmt. Eigentlich ist er gar nicht zu ersetzen“, seufzte Sommer.

Der Co-Trainer weiß auch, welche geballte Offensivpower auf seine Jungs zurollt. „Sie haben das wohl beste Sturmduo in der Liga. Die kannst du gar nicht 90 Minuten komplett aus dem Spiel nehmen. Wir müssen auf der Hut sein.“

VON JANNIS KLIMBURG

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