1. Heide-Reiter-Cup beim PJRFV Knesebeck ein Volltreffer

„Gaudi“eamus equis

Die Mannschaft 6 mit Anneke Lütkemüller, Moritz Schulze, Malin Zierenberg und Dennis Plagge siegte in Knesebeck bei den Mounted Games. Fotos: Jansen, privat

Knesebeck. Gaudeamus equis – wir haben Freude am Pferd. So lautet der lateinische Leitsatz schlechtin für Reitsportler. In Knesebeck hieß es am Sonntag: „Gaudi“eamus euqis. . . .

Denn die Erstauflage des Heide-Reiter-Cups beim Pony-, Jugend-, Reit- und Fahrverein avancierte zum Mega-Spaß!.

Statt nur das reine Vereinsturnier auszutragen, hatte der PJRFV-Vorstand die Idee entwickelt, ein Gemeinschafts-Werk mit den Nachbarclubs aus Wittingen und Hankensbüttel zu initiieren. „Wir wollten ein Wir-Gefühl erzeugen, die Reiter der Vereine zusammenführen“, erklärte der Vorsitzende Uwe Niefindt die Intention hinter dem „Pilot-Projekt“.

Denn bei den Mounted Games (in Anlehnung an die deutschen Staffel-Reiterspiele) zum Abschluss des Heide-Reiter-Cups an der Friedrichsmühle wurden jeweils gemischte Vierer-Teams zugelost. Insgesamt neun an der Zahl, die jeweils zwei Prüfungen mit und ohne Pferd bestreiten und sich dabei gegenseitig unterstützen mussten. „Von Konkurrenten zu Gleichgesinnten“, meinte Niefindt.

Das Konzept ging voll auf! „Wir haben genau das ausgelöst, was wir uns erhofft hatten – ein Miteinander. Die Teilnehmer mussten sich absprechen und kennenlernen“, freute sich PJRFV-Schriftführerin Doris Schatz über den Aha-Effekt. Die Aktiven aus den drei Clubs sind ein Stück näher zusammengerückt.

Eben weil die Mounted Games nach den herkömmlichen Spring- und Dressurprüfungen auch Jux und Dollerei boten. Schriftführerin Schatz war beim „Test-Ballon“ auf die Reaktion der Starter und Zuschauer gespannt gewesen. Diese übertraf die kühnsten Erwartungen. „Das war eine Mordsgaudi“, war sie völlig von den Socken. Auf Socken – oder sogar barfuß – absolvierten einige Reiter sogar den Parcours, um die letzten Zehntel Zeit herauszukitzeln... Heidewitzka, was für ein Spaß! Auch Knesebecks Vorreiter Niefindt war hin und weg. „Die Kinder waren alle sehr begeistert und die Zuschauer haben richtig mitgefiebert.“ Die 200 Euro Preisgeld für die erfolgreiche Equis-Equipe waren immerhin nicht von Pappe.

Sofort kam die Frage nach dem nächsten Mal auf. Es werde eine Neuauflage des Heide-Reiter-Cups geben, bekräftigte Niefindt angesichts der Riesen-Resonanz. Angedacht ist, den Heide-Reiter-Cup reihum zu veranstalten. Also auf ein Wiedersehen 2013 in Wittingen oder Hankensbüttel!

Von Ingo Barrenscheen

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