Fußball: VfL Wittingen/Suderwittingen im Trainingslager

Ganz gewiss keine Pilz-Suche

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Im Trainingslager stellte sich Fußball-Kreisligist VfL Wittingen/Suderwittingen auch noch zum Teamfoto auf. 

Malchow/Wittingen – Die Spieler des VfL Wittingen/Suderwittingen waren am späten Sonntagabend völlig erschöpft und froh, als sie das Ortseingangsschild ihrer Heimatstadt erblickten.

„Es war angenehm, in einer schönen Ecke in Ruhe zu arbeiten. Wir hatten viel Spaß“, spricht Naim Fetahu, Trainer des Fußball-Kreisligisten, dennoch positiv über das Trainingslager von Freitag bis Sonntag in Malchow.

Kondition wurde gebolzt, viel über Taktik gesprochen und dazu zahlte sich die Idee auch mit Blick auf das Teambuilding sowie das Integrieren der Neuzugänge aus. Nicht dabei war übrigens der am Knie verletzte Goalgetter Sven Arndt, der am Freitag seinen MRT-Termin hatte und wohl im Laufe dieser Woche die Ergebnisse erhält.

Beim VfL sind Trainingslager mittlerweile zur festen Tradition geworden. So ging es beispielsweise schon im vergangenen Jahr in Richtung Husum, diesmal fiel die Wahl auf Malchow. „Wir hatten dort alles, was wir brauchten“, verrät Fetahu. Damit gemeint war eine gute Unterkunft, ein Kunstrasenplatz sowie ein Wald in der Nachbarschaft. Mit 21 Mann hatten sich die Brauereistädter am Freitag aufgemacht, um am Abend in Malchow anzukommen. Lange Zeit zum Ausruhen hatten die Spieler nicht, denn es ging gleich für zweieinhalb Stunden auf den Trainingsplatz.

Nachdem sonnabends um 7.30 Uhr ausgiebig gefrühstückt wurde, machten die Wittinger „Bekanntschaft“ mit dem nahegelegenen Waldgebiet, wo Fetahu einen Berg ausfindig gemacht hatte, an dem er seine Schützlinge ordentlich ins Schwitzen brachte. „Pilze gesucht haben wir definitiv nicht“, verrät der Coach mit einem schelmischen Grinsen. Anschließend wurde auf dem Kunstrasengeläuf – unterbrochen durch die Mittagspause – eher im taktischen Bereich gearbeitet. Zeigen, welche Schlüsse sie gezogen haben, durften die VfL-Kicker im anschließenden Testspiel gegen den Kreisoberligisten aus Pankow, an dessen Ende ein 4:4 im Protokoll stand. „Gute Ansätze waren zu erkennen und viele Sachen haben mir gefallen, doch man hat auch die drei harten Trainingseinheiten im Vorfeld gemerkt“, macht Naim Fetahu deutlich. Der Tag klang an der Strandbar aus, wo sich die Brauereistädter das Supercupduell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München (2:0) im TV anschauten.

Schon am Sonntagmorgen wurde es dann auch schon wieder ernst, denn es ging zunächst erneut zum „Lockern der Beine“ in den Wald und anschließend auf den Platz. Diesmal im Fokus: Standardsituationen. Zudem wurde auch die Kapitänswahl abgehalten. Verändert hat sich diesbezüglich nichts. Chef auf dem Platz bleibt Torhüter Christoph Pörschke, seine Stellvertreter heißen Philipp Greve und Jannes Grebe.

Anschließend ging es wieder auf den Rückweg in Richtung Heimat. „Viele Spieler haben im Bus bereits geschlafen. Doch sie haben gut gearbeitet und glücklicherweise hat sich keiner verletzt“, war der VfL-Trainer rundum zufrieden – allerdings auch selbst ein wenig mitgenommen von der Reise.

VON FLORIAN SCHULZ

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