Fußball – Bezirksliga: Beim 3:2-Sieg über Isenbüttel verletzen sich beide Wahrenholzer Torhüter

Ein ganz bitterer Beigeschmack!

Getrübte Stimmung: Der VfL Wahrenholz (r. Lars Koch) musste den knappen und hart erkämpften 3:2-Erfolg über den MTV Isenbüttel teuer bezahlen, weil beide Torhüter verletzt mit dem Krankenwagen abtransportiert wurden. Foto: Barrenscheen
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Getrübte Stimmung: Der VfL Wahrenholz (r. Lars Koch) musste den knappen und hart erkämpften 3:2-Erfolg über den MTV Isenbüttel teuer bezahlen, weil beide Torhüter verletzt mit dem Krankenwagen abtransportiert wurden.
  • Ingo Barrenscheen
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Wahrenholz. Was für ein fader Beigeschmack! So recht mochte am gestrigen Sonntag in den Reihen des VfL Wahrenholz keine richtige Freude über den dritten Sieg in Serie in der Fußball-Bezirksliga aufkommen.

Denn das 3:2 (1:0) im Heimspiel gegen den MTV Isenbüttel wurde davon überschattet, dass beide Torhüter – Justus Ganz und Mats-Ole Herz – in ein und demselben Krankenwagen abtransportiert werden mussten!.

Ganz knallte nach gut einer Stunde beim Herausstürmen mit einem Gegenspieler zusammen, dabei sprang die Kniescheibe heraus. Als wechselte Wahrenholz Herz ein. Kaum zu glauben, aber wahr: Auch der zweite VfL-Keeper verletzte sich (86.). „Es sieht nach einem gebrochenen Finger aus“, seufzte Trainer Torben Gryglewski nach der nächsten verhängnisvollen Szene. Wahrenholz und die Torhüter: Über diesem Thema schwebt in dieser Spielzeit kein guter Stern... Da die Gastgeber schon dreimal gewechselt hatten, mussten sie die Rest- plus sechs Minuten Nachspielzeit in Unterzahl überstehen. Marco Saretzki opferte sich und stellte sich in den Kasten. Wenige Augenblicke später musste er die Kugel aus dem Netz fischen, Isenbüttel machte die Partie mit dem 3:2-Anschlusstreffer noch einmal scharf. „Es wurde noch einmal kribbelig. Das war ein Ritt auf der Rasierklinge“, war Gryglewski durch die Turbulenzen am Ende arg mitgenommen. Doch der VfL überstand die Schlussphase.

Nach der zähen ersten Halbzeit, in der Jan-Patrick Schön per Foulelfmeter die Führung erzielt hatte (40.), war ein solch aufregendes Finale noch nicht abzusehen gewesen. Eigentlich hätte Lars Koch für Wahrenholz nachlegen müssen (47.), stattdessen fiel wie aus dem Nichts der Ausgleich (69.). Doch das Taterbusch-Team antwortete postwendend. Das 3:1 von Schön sei ein „Sonntags-Kopfball“ genau in den Winkel gewesen, so Gryglewski. Happy war er dennoch nicht. „Die Verletzungen trüben die Stimmung.“

Von Ingo Barrenscheen

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