Fußball - Kreisliga A

SV BW Rühen siegt im Spitzenspiel gegen VfL Knesebeck

Knesebecks Müller im Zweikampf mit Rühens Magnus.
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Hier hat Knesebecks Tjarko-Hartmut Kögel (r.) gegen Rühens Maurice Magnus noch die Nase vorn. Im Endeffekt musste sich der VfL allerdings mit 1:2 in der Ferne geschlagen geben.
  • VonAron Sonderkamp
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Der SV BW Rühen hat sich im Topspiel der Fußball-Kreisliga A gegen den direkten Konkurrenten VfL Knesebeck mit 2:1 durchgesetzt und sich die alleinige Tabellenführung geschnappt.

Rühen – Da ist die alleinige Tabellenführung. Der SV BW Rühen zog am gestrigen Sonntag mit einem 2:1-Sieg über den direkten Verfolger VfL Knesebeck auf drei Punkte davon an der Spitze der Tabelle der Fußball-Kreisliga A.

Die Partie war noch keine zehn Minuten alt, da klingelte es auch schon im Kasten der Gäste aus Knesebeck. Eine Szene, die für den weiteren Spielverlauf mitentscheidend werden sollte, wie VfL-Coach Jan Rinkel meinte: „Wir sind nicht so gut reingekommen. Dann fiel das 0:1 in der siebten Minute. Das hat meine Mannschaft dann auch ein bisschen verunsichert. Das hat uns absolut nicht in die Karten gespielt.“

Auch wenn sich seine Elf in der Folge besser ins Spiel „reinbiss“, entwickelte sich kein richtiger Spielfluss. „Im Großen und Ganzen war das ein richtiges Kampfspiel. Das war keine Partie für Feinschmecker“, merkte Rinkel an.

In der zweiten Hälfte überließ Rühen den Einhörnern etwas mehr Ballbesitz. So fiel dann auch der Ausgleich. „Ein 1:1 wäre gerecht gewesen. Aber vielleicht sind wir dafür einfach noch etwas zu grün“, munkelte der VfL-Coach.

Rühens Trainer Jörg Jennerich sah die Spielanteile ganz klar auf Seiten seiner Mannschaft. „In der ersten Halbzeit hatte Knesebeck keinen einzigen Torschuss. Wir haben überhaupt nix zugelassen und dann einen Fehler von Knesebeck zum 1:0 eiskalt genutzt.“

Der Trainer der Blau-Weißen schloss sich seinem Gegenüber an, was den Arbeits-Charakter des Spiels anging. „Das gehört dazu. Das war gesunde Härte. Es war ein gutes Niveau bei einem taktisch geprägten Spiel.“ Jennerich weiter: „Das war eine richtig gute Mannschaftsleistung. Auch wenn wir heute etwas gebeutelt waren, haben wir uns taktisch klug verhalten.“

So auch beim letztlichen Siegtreffer zum 2:1. Maurice Magnus steckte auf Dominik Feind durch, der seinen zweiten Treffer markierte. „Da haben wir wirklich einen super Konter gefahren“, lobte Jennerich.

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