Fußball - Kreisliga A

Spätes Drama im Kreisliga-Spitzenspiel

Julian Magnus vom SV BW Rühen dreht zum Jubeln ab
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Fast wäre er der Matchwinner geworden: Julian Magnus (2. v. r.) dreht nach seinem Führungstreffer ab, seine Rühener Teamkollegen jubeln. Doch die Bilderbuch-Hinrundenbilanz wurde von Groß Oesingen noch getrübt.
  • VonAron Sonderkamp
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Es bleibt auch nach der Winterpause weiter spannend in der Fußball-Kreisliga A. Dafür sorgten der SV Groß Oesingen und der SV BW Rühen mit dem dramatischen 1:1 im Topspiel. Damit bleibt Rühen mit drei Punkten Vorsprung auf den SVGO Spitzenreiter.

Oesingen – Mit dem alten Punkteabstand geht es für den SV BW Rühen auf Platz eins in die Winterpause in der Fußball-Kreisliga A. Dabei waren die Gäste drauf und dran, dem SV Groß Oesingen im direkten Duell eine schmerzhafte Niederlage zuzufügen und den Abstand auf sechs Punkte auszuweiten. Doch in der buchstäblich letzten Sekunde sicherte Eduard Litau den Hausherren am gestrigen Sonntag den wichtigen Punkt (1:1).

Auch wenn die Führung der Blau-Weißen bis in die 95. Minute (!) bestand hatte, war Coach Jörg Jennerich alles andere als unzufrieden: „Im Endeffekt ist es ein verdientes 1:1. Es war ein taktisch sehr gut geprägtes Spiel. Wir haben sehr gut gestanden und die Räume dicht gemacht. Aber es ist natürlich ärgerlich, weil das Tor in der 95. Minute gefallen ist!“

Dennoch geht Rühen als Tabellenprimus in die Winterpause – mit drei Punkten Vorsprung. „Wir können sehr gut in die Winterpause gehen. Heute waren wir personell sehr gebeutelt. Das war mehr als nur auf dem Zahnfleisch. Das hat man am Ende auch gemerkt. Daher kann ich nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen“, lobte Jennerich seine Elf.

„Hinten raus ist der so späte Ausgleich sicher etwas glücklich. Aber vom Spielverlauf war es viel zu wenig für uns“, haderte Groß Oesingens Coach Torben König etwas mit dem Ergebnis. Gerade wegen dreier Situationen. Nach rund zehn Minuten „filetierte“ Arne Heers die Rühener Hintermannschaft mit einem Steckpass. Sönke Seidel vergab allerdings freistehend. Auch nach einer Flanke von Eduard Litau scheiterte Heiko Dreier per Volley an Florian Harries. „Ich hatte die Hände schon oben! Das war richtig stark gehalten“, gestand auch König ein.

Ansonsten hätte Rühen es gut verteidigt. Bis eben auf den Foulelfmeter in der 82. Minute. Den jagte Emanuel Münker allerdings in den Himmel. Mit dem späten Ausgleich bleibt der SVGO allerdings in Schlagdistanz mit dem Primus. Und das sei „unterm Strich das Wichtigste heute“, gab sich König letztlich zufrieden.

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