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Wahrenholz: Der Stolperstein für die Spitzenreiter

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Von: Ingo Barrenscheen

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Die Spitzenreiter-Stolperfalle: Schon den SSV Vorsfelde hatte der VfL Wahrenholz (l. Lars Koch) zu Fall gebracht, nun sprang auch in der Fußball-Landesliga beim SSV Nörten-Hardenberg ein achtbares wie überraschendes 1:1-Remis heraus.
Die Spitzenreiter-Stolperfalle: Schon den SSV Vorsfelde hatte der VfL Wahrenholz (l. Lars Koch) zu Fall gebracht, nun sprang auch in der Fußball-Landesliga beim SSV Nörten-Hardenberg ein achtbares wie überraschendes 1:1-Remis heraus. © Ingo Barrenscheen.

Nörten-Hardenberg – Remis-König auf der einen, aber eben auch Spitzenduo-Stolperstein auf der anderen Seite. Der VfL Wahrenholz hat sich am gestrigen Sonntag in der Fußball-Landesliga gegen den bis dahin verlustpunktfreien Primus SSV Nörten-Hardenberg einen 1:1 erkämpft.

Abermals ein Bonus-Punkt also für den Novizen, der sich so beharrlich knapp über der Abstiegszone hält. Immerhin können sich die Schwarz-Gelben nunmehr damit rühmen, als einziger Klub die weiße Weste des Führungsduos beschmutzt zu haben. „Das war auch das Erste, was die Jungs gesagt haben – wir sind die Mannschaft, gegen den die Nummer 1 und 2 Punkte verloren haben. Wir sind mehr als glücklich“, stellte Trainer Thorsten Thielemann mit einem Schuss Genugtuung fest.

Mut in Halbzeit zwei zahlt sich aus

Zumal: Der unverhoffte Punktgewinn kam nicht etwa glücklich zustande. Ohne Frage sei der Gegner aus dem Landkreis Northeim in der ersten Spielhälfte (optisch) überlegen gewesen. Aber bis auf die 1:0-Führung durch Torjäger Nils Hillemann (30.) und eine Mega-Chance bereits nach drei Minuten, als Keeper Chris Neuschulz glänzend parierte, meldete Wahrenholz den SSV ab. Zur Pause war ergo noch alles drin.

„Wir haben uns dann in der zweiten Halbzeit vorgenommen, mehr nach vorne zu schieben, mehr zu probieren.“ Dieses Unterfangen wurde schnell von Erfolg gekrönt: Marlon Hanse düste auf dem rechten Flügel davon, hatte das Auge für Jan Reitmeier auf der anderen Seite, der noch Norman Balke „weggebrüllt“ hätte und dann per Direktabnahme zum Ausgleich traf (50.). Ouvertüre für verteilte Spielverhältnisse im zweiten Abschnitt. Nörten-Hardenberg traf noch die Latte, aber auch der VfL hatte durch Joker Niklas Balke eine gute Gelegenheit.

„Ich bin stolz auf jeden einzelnen“, strahlte Thielemann. Er hätte zwar nicht die lauteste Mannschaft, diese würde sich aber immer „unheimlich gut pushen“. Und so bestehen in der Landesliga.

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