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Wahrenholz gegen Primus: „Haben nichts zu verlieren“

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Von: Aron Sonderkamp

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Ohne Druck aufspielen: Der VfL Wahrenholz (rechts Marlon Hanse) muss in der Fußball-Landesliga zum noch verlustpunktfreien Spitzenreiter.
Ohne Druck aufspielen: Der VfL Wahrenholz (rechts Marlon Hanse) muss in der Fußball-Landesliga zum noch verlustpunktfreien Spitzenreiter. © Ingo Barrenscheen.

Wahrenholz – Nachdem Landesliga-Neuling VfL Wahrenholz am vergangenen Wochenende erstmals den Siegesgeschmack kostete, wartet auf die Fußballer von Trainer Thorsten Thielemann am Sonntag (15 Uhr) in der Ferne mit dem SSV Nörten-Hardenberg ein echter Brocken. Der Spitzenreiter legte nämlich bisher eine Serie von sechs Siegen aufs Parkett.

Sechs Punkte nach sechs Spielen, zuletzt mit dem 1:0 gegen den Lehndorfer TSV endlich dreifach gepunktet. „Am Anfang haben wir beispielsweise gegen Kästorf ein bisschen Lehrgeld gezahlt. Das konnten wir gut mitnehmen und sind jetzt ganz gut reingekommen. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden“, zog VfL-Trainer Thorsten Thielemann ein kleines Zwischenfazit.

Gerade in der Defensive stehe man mittlerweile ganz gut, lediglich der Angriffszug steht noch nicht richtig auf den Schienen. „Nach vorne müssen wir den ein oder anderen Abschluss besser ausspielen. Auch Elfmeter müssen wir natürlich nutzen“, meint Thielemann und spielt damit auf den von Norman Balke vergebenen Strafstoß gegen Lehndorf an.

„Kompakt stehen, Chancen nutzen“

Helfen könnte bei diesem Problem auch Neuzugang Maurice Kutz. Der Techniker und Mittelfeldmotor steht bereits bei vier Saisontreffern. „Er ist voll eingeschlagen auch beim Training oder der Art und Weise, wie er die Spieler mitreißt.“

Dringend benötigt auch beim kommenden Gegner. Den Spitzenreiter sah der Taterbusch-Chef am ersten Spieltag in Wolfenbüttel (4:3). „Da lagen sie schnell 0:2 hinten. Aber das ist eine ausgebuffte Mannschaft. Sie haben große Spieler mit viel Erfahrung. Auch beim Rückstand haben sie unglaubliche Ruhe ausgestrahlt.“

Druck haben die Schwarz-Gelben jedoch nicht: „Wir spielen beim Tabellenführer. Da gibt es nichts zu verlieren. Das Wichtigste ist, dass wir kompakt stehen und dann über unsere schnellen Außen unsere Chancen nutzen.“ Eine offensive Ausrichtung schließt Thielemann verständlicherweise kategorisch aus: „Das wäre ja Wahnsinn, da ins offene Messer zu laufen.“

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