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Fußball-Kreisliga: Wittingen will „Turnaround schaffen“

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Von: Marvin Scholz, Aron Sonderkamp

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Mit Tempo nach vorne: Der VfL Knesebeck und Tjarko-Hartmut Kögel (links) wollen nach zwei Remis in der Fußball-Kreisliga wieder ihr starkes Umschaltspiel aktivieren.
Mit Tempo nach vorne: Der VfL Knesebeck und Tjarko-Hartmut Kögel (links) wollen nach zwei Remis in der Fußball-Kreisliga wieder ihr starkes Umschaltspiel aktivieren. © Ingo Barrenscheen.

Isenhagener Land – Prickelnder dritter Spieltag in der Fußball-Kreisliga. Der VfL Wittingen/Suderwittingen steht nach zwei herben Klatschen gegen Hillerse II früh unter Druck. Der VfL Knesebeck empfängt den noch verlustpunktfreien FC Schwülper. Nach nur drei Tagen Pause empfängt der SV BW Rühen den SV Leiferde. Beim TSV Brechtorf gastiert der SV Triangel.

TSV Vordorf – Wesendorfer SC (So., 15 Uhr)

Tabellarisch betrachtet (Rang vier gegen Platz elf) geht der WSC als Favorit in die Partie. Doch das sieht Wesendorf-Coach Arne Wrede etwas differenzierter: „Wir sind der Außenseiter, weil wir aktuell junge Spieler integrieren wollen und auch Verletzungssorgen haben.“ Außerdem möchte Vordorf als Absteiger wieder oben mitspielen und „wird gegen uns auch mehr Ballbesitzphasen haben und nicht auf Konter spielen“, prognostiziert der Frontmann. Das Heim-Team punktet vor allem mit begabten Spielern, die die Partie auch an sich reißen können. „Sie sind eben spielstark“, formuliert Wrede kurz und knackig. Aufgrund der Ausgangslage lautet das Vorhaben: „Wir wollen bestehen und gerne einen Punkt mitnehmen.“

SV BW Rühen - SV Leiferde (So., 15)

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Hausherren nicht. Zwischen dem 3:4-Spektakel (nach 3:0-Führung, das IK berichtete) unter der Woche gegen Meinersen und dem nächsten Heimspiel gegen Leiferde am Sonntag lagen lediglich drei Tage. Bis dann gilt es, die bittere 3:4-Pille zu verdauen. Während die Offensivmaschinerie schon rund läuft muss die Rühener Hintermannschaft noch kompakter stehen (5:9 Torverhältnis). Keine leichte Aufgabe, kommt mit Leiferde doch die bis dato drittbeste Offensive (acht erzielte Tore).

VfL Wittingen/Su. – TSV Hillerse II (So., 15)

Zwei Niederlagen, 3:13 Gegentore: Der Saisonauftakt für den VfL war wie ein Schlag in die Magengrube. „Das waren zwei klare Packungen, die wir einstecken mussten. Ergebnistechnisch ist der Start total misslungen“, ärgert sich auch Trainer Peter Grünheid. Jetzt gilt: „Wir müssen Ruhe bewahren und Vollgas geben. Der Erfolg beginnt nicht am Sonntag um 15 Uhr, sondern schon in den Trainingseinheiten.“ Dort wollen die Brauereistädter weiter an sich arbeiten.“ Prickelnd ist die Personallage vor dem Duell mit Hillerse II nicht. Zwar kommen die zuletzt gesperrten Marven Stegmann und Evgeni Suskevic wieder, doch mit Kapitän und Torjäger Sven Arndt, Abwehrhüne Boris Ruder und „einem der zentralsten Defensivfaktoren“ Jonas Fischer stehen wieder drei Akteure auf der Kippe oder fallen aus. Es gilt also, wieder zu basteln. „Wir müssen irgendwie den Turnaround schaffen.“

VfL Knesebeck – FC Schwülper (So., 15)

Der VfL startete mit zwei Remis in die neue Spielzeit. „Punktetechnisch haben wir uns mehr erhofft“, erklärt Trainer Jan Rinkel. „Das gute ist, wir haben noch nicht verloren und erst ein Tor kassiert.“ Die Defensive steht also, nur die Offensivmaschinerie läuft noch nicht ganz rund. „Wir mussten viel Laufarbeit leisten, so konnten wir vorne noch nicht wie gewohnt die Löcher aufreißen“, erklärt Rinkel. Nun empfangen die Einhörner Schwülper. „Da ist mannschaftliche Geschlossenheit, Robustheit und taktische Disziplin gefordert.“ Man wolle zurück zu den Basics, also einer stabilen Defensive und einem explosiven Umschaltspiel. Aber: „Andrej Ganski und Lauritz Macht sind ein richtiges Kaliber für unsere Liga.“ Der VfL ist also vor der FC-Offensive gewarnt, sieht aber auch defensive Schwächen.

TSV Brechtorf – SV Triangel (So., 15)

Der Favorit ist für Brechtorf-Übungsleiter Andre Bischoff klar: „Aufgrund der Erfahrung ist es Triangel. Außerdem verfügen sie über eine enorme Spielstärke und werden gegen uns wohl auch mit mehr Ballbesitz agieren.“ Auf der anderen Seite freut sich der TSV aber auf die Aufgabe, denn das Team sei recht heimstark. Die Bischoff-Riege will also ein gutes Spiel abliefern, aggressiv agieren „und Triangel das Leben möglichst schwermachen“. Dann soll es mit Punkten klappen.

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