Fußball: Kreisliga A

Wittingen „vergeigt“ Saisonauftakt

Kevin Rusch im Zweikampf mit Wittingens Jonas Fischer
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Der SV BW Rühen (Kevin Rusch, rechts) sichert sich zum Liga-Auftakt gegen den VfL Wittingen/Suderwittingen (Jonas Fischer, links) die ersten drei Punkte.
  • VonAron Sonderkamp
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Der Fußball-Kreisligist VfL Wittingen/Suderwittingen verliert seine Auftaktpartie zum Saisonstart mit 2:3 gegen den SV BW Rühen.

Wittingen – „Vergeigt“ hat der VfL Wittingen/Suderwittingen seinen Auftakt in die neue Kreisliga-Saison, wie Coach Naim Fetahu nüchtern feststellte. Gegen den SV BW Rühen unterlagen die Fußballer aus der Brauereistadt am gestrigen Sonntag mit 2:3.

„In der zweiten Halbzeit sind wir ein bisschen aufgewacht und haben Druck gemacht. Aber es war kein sehr gutes Spiel. Deswegen haben wir auch zurecht verloren“, bilanzierte Fetahu das erste Spiel der neuen Kreisliga-Saison. In der Anfangsphase sei seine Elf einfach ein „bisschen zu nervös“ aufgetreten und konnte so keinen richtigen Druck auf den Gegner ausüben. Der SV hingegen setzte „alle im Vorfeld besprochenen Vorgaben“ genau so um, wie Rühens spielender Co-Trainer Christopher Ramolla erfreut feststellte. So brachte Dominik Feind den Gast folgerichtig in der 32. Spielminute in Führung.

Doch auf der Seite der Blau-Weißen klappte auch nicht alles. „Wir hatten so ein zwei Momente, wo wir den Faden verloren haben“, monierte Ramolla. Einen dieser Augenblicke nutzte der VfL in der 66. Minute in Person von Lennard Emmermann zum Ausgleich.

Kein Grund zur Panik, dachte sich Dominik Feind, als er nur sechs Minuten später zur erneuten Führung an Keeper Dennis Berg vorbei einschob. „Nach dem 2:1 musste Wittingen noch mehr kommen. Dann haben wir schnell das 3:1 gemacht“, erklärte Ramolla. In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang Wittingen durch Sven Arndt zwar noch der Anschlusstreffer, zu mehr reichte es aber nicht. „Wittingen ist keine schlechte Mannschaft. Das war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir haben schlussendlich souverän gespielt“, analysierte Ramolla. Dem konnte auch Fetahu anschließend nur zustimmen. „Sie waren abgeklärter und haben immer gefährlich in die Tiefe gespielt.“

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