Hoffart-Team trotzt dem VfL Knesebeck

FSV Vorhop-Schönewörde: Ein erster Punkt für die Moral im Kreisliga-Derby

Der FSV Vorhop-Schönewörde (l. Sumud Mohammed) erkämpfte in der Fußball-Kreisliga gegen den VfL Knesebeck (Teo Bangemann) ein 1:1. Der erste Punktgewinn in dieser Saison.
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Dem favorisierten Lokalrivalen den Rang abgelaufen: Der FSV Vorhop-Schönewörde (l. Sumud Mohammed) erkämpfte gegen den VfL Knesebeck (Teo Bangemann) ein 1:1.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Da ist er! Der erste Punkt, der erste Mutmacher für den FSV Vorhop-Schönewörde in der Fußball-Kreisliga! Trotz enormer Personal-Engpässe erkämpfte der Tabellenletzte am Dienstagabend im Nachhol-Derby gegen den VfL Knesebeck ein 1:1-Unentschieden und hat damit die nagende Null auf der Habenseite getilgt.

Natürlich kein vollendeter Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Doch für FSV-Coach Arne Hoffart war das „Glas halbvoll“. Denn dieser eine Zähler sei „enorm wichtig. Für jeden einzelnen. Für die Truppe. Damit sie wissen: Sie können es noch“, verdeutlichte Hoffart. Ausdruck der Erleichterung in den Reihen der Bridges. Letztlich sei das Remis, da lagen beide Coaches auf einer Wellenlänge, durchaus gerechtfertigt gewesen. Weil sich der FSV in Halbzeit zwei gesteigert, besser organisiert hatte. „Da standen wir kompakter“, meinte Hoffart. „Kämpferisch war das, meiner Meinung nach, absolut verdient.“ Sein Gegenüber Jan Rinkel wollte ihm da nicht widersprechen. „Über 90 Minuten betrachtet durchaus.“

Das Glas ist halbvoll. Dieser eine Punkt ist enorm wichtig. Für jeden einzelnen. Für die Truppe. Damit sie wissen: Sie können es noch.

FSV-Coach Arne Hoffart

Allerdings: Zur Pause hatte sich die Patt-Situation aus Vorhop-Schönewörder Sicht noch äußerst schmeichelhaft gestaltet. Das Geschehen spielte sich nahezu nur in der Hälfte des Heimteams ab. Und das führte zwangsläufig zu guten Gelegenheiten für Knesebeck. Nach einem Lattentreffer plus Abseitstor, jeweils durch Malte-Alexander Gercke, segelte schließlich ein Freistoß im Sechzehner an Freund und Feind vorbei bis zu Chris Lüning, der aus Nahdistanz nur noch eindrücken musste. Überfällig. Zumal Tjarko Kögel noch eine weitere Top-Schusschance besaß. Ergo fiel der Ausgleich, ebenfalls nach einem ruhenden Ball, durch Christopher Schulze aus heiterem Abendhimmel. „Schon Wahnsinn, was wir da in der ersten Hälfte vermurmelt haben. Da hätten wir das Spiel schon entscheiden können. Durch das 1:1 haben wir uns verunsichern lassen“, haderte Rinkel.

Die Einhörner verloren den Faden, Vorhop-Schönewörde biss sich rein. Großartige Hochkaräter gab es hüben wie drüben dann nicht mehr, wenngleich Knesebeck noch einmal einen vielversprechenden Abschluss von der Strafraumkante verbuchte. Doch am Ende mussten die Blau-Weißen mit dem Teilerfolg leben.

Tore: 0:1 Lüning (20.), 1:1 Schulze (41.).

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