Fußball - Kreisliga: Einhörner bleiben verlustpunktfrei

Knesebecks Konter im Topspiel sitzen: Knapper 3:2-Erfolg über Groß Oesingen

Das Tor zur 2:0-Pausenführung für den Fußball-Kreisligisten VfL Knesebeck im Topspiel gegen den SV Groß Oesingen: Malte-Alexander Gercke überwindet Schlussmann Tjark Müller.
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Reingewurschtelt: Malte-Alexander Gercke (3. v. l.) bringt den VfL Knesebeck in dieser Szene kurz vor der Pause mit 2:0 in Führung. Am Ende gewannen die Einhörner das Gipfeltreffen gegen Groß Oesingen (Tjark Müller) mit 3:2.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Als durchaus überraschend nahm Jan Rinkel, Trainer des VfL Knesebeck, den knappen 3:2-Sieg im Topspiel der Fußball-Kreisliga gegen den SV Groß Oesingen auf: „Wir haben uns nicht wirklich als Favorit gesehen“, erklärte Rinkel und lobte die Spielweise des Gegners unmittelbar danach: „Oesingen hat uns sehr gut gepresst und uns hinten reingedrückt.“ Dennoch jubelten am Ende die Einhörner.

Rinkel nannte den ausschlaggebenden Faktor zum nun dritten Sieg in Folge: „Wir haben unsere Konter einfach effektiv genutzt und das gut ausgespielt. Das war der Schlüssel.“ Mit Matthias Reinecke stand der für die Knesebecker so wichtige Doppelpacker auf dem Feld und wusste die gesetzten Konter eiskalt zu nutzen.

Die 2:0-Pausenführung konnte der Tabellenzweite kurz nach dem Pausenpfiff mit einem weiteren Tor erhöhen. Oesingens Anschlusstreffer kam 16 Minuten vor Ende aber zu spät. „Man muss schon klar sagen, dass es ein glücklicher Sieg für uns war. Oesingen war feldüberlegen“, so Rinkel.

Auf Seiten des SVGO umschrieb Oesingens Trainer Torben König die Pleite als „ärgerlich“, denn die Gäste „haben nicht viel verkehrt gemacht.“ König wusste es anschließend detaillierter zu analysieren: „Drei Fehler von uns wurden ausgenutzt.“ Der Übungsleiter des Ex-Spitzenreiters fand auch positive Aspekte, etwa die Mentalität: „Wir haben uns gut reingefightet in die zweite Hälfte.“

Im Allgemeinen habe der letzte „Punch“ gefehlt und das letzte Drittel wurde nur unzureichend bespielt. König kritisierte ebenfalls die fehlenden spielerischen Elemente in den 90 Minuten.

Angesichts dessen kam Oesingens Coach zur Schlussfolgerung: „Wir waren die stärkere Mannschaft, die aber aufgrund von kleinen Fehlern das Spiel nicht gewinnen konnte.“

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