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Re-Start für VfL Knesebeck: Rinkel setzt auf‘s Bauchgefühl

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Von: Aron Sonderkamp

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Der VfL Knesebeck um Bjarne Hendrik Linkert (rechts) empfängt den Tabellendritten. Der Wesendorfer SC und Martin Spomer wollen die Partie gegen den TSV Hillerse II verlegen.
Der VfL Knesebeck um Bjarne Hendrik Linkert (rechts) empfängt den Tabellendritten. Der Wesendorfer SC und Martin Spomer wollen die Partie gegen den TSV Hillerse II verlegen. © Sonderkamp, Aron

Die letzten Nachholspiele der Fußball-Kreisliga werden angerichtet. Während der Wesendorfer SC sein zweites Ligaspiel in diesem Jahr verlegen will, legt der VfL Knesebeck erstmals los.

VfL Knesebeck –
SV Meinersen/A./P. (Sonntag, 14 Uhr)

Der VfL empfängt zum Re-Start gleich mal den Tabellendritten. Ein Duell ganz nach Jan Rinkels Geschmack: „Endlich geht es wieder los“, freut sich der VfL-Coach. Wenig verwunderlich, erlebten die Einhörner doch eine gute Vorbereitung. Neben einem 4:3-Sieg gegen den Bezirksligisten TuS Bodenteich und einem 8:0 gegen den Braunschweiger MTV stand ein 0:2 gegen den Bezirksligisten FC Wenden. „Da haben wir allerdings unser bestes Spiel gemacht“, schmunzelt Rinkel.

Trotz der drei Testspiele trainieren die Knesebecker erst seit kurzer Zeit auf dem Rasen. „Wir waren vor den ersten beiden Tests nur einmal auf dem Platz. Wir müssen also noch unser eigenes Aufbauspiel verbessern, auch wenn es kurioserweise in den Partien schon gut geklappt hat.“

Spielerische Raffinesse wird auch gegen Meinersen gefragt sein. „Sie sind ein spielstarkes Team. Da wird geballte Offensivpower kommen. Aber sie sind auch hinten anfällig. Sie schießen viele Tore, kassieren aber auch viele“, erläutert Rinkel.

Wie er gegen den SVM aufstellen wird, weiß der VfL-Coach jedoch noch nicht. „Da muss ich mir noch Gedanken machen. Ich hoffe aber, dass mein Bauchgefühl mir den richtigen Weg weist.“

Fehlen wird Knesebeck Tobias Liebelt (Bruch im Handgelenk).

TSV Hillerse II –
Wesendorfer SC (Sonntag, 14.30 Uhr)

Die Partie zwischen dem WSC und Hillerse II wird voraussichtlich verlegt. Das dieser Tage so häufig schuldige Wetter ist in diesem Fall jedoch nicht der Grund. „Im Training hat sich jetzt noch einer unserer Spieler die Schulter ausgekugelt. Wir haben jetzt nur noch rund sieben Spieler“, seufzt der Wesendorfer Coach Christian Müller. Die Verletzungssorgen ziehen sich bei der Müller-Elf wie ein roter Faden durch die bisherige Saison. „Das ist einfach nicht normal und macht auch keinen Spaß mehr.“

Hinzu kommt, dass auch keine Spieler der Reserve mehr hochgezogen werden können: „Auch am vergangenen Wochenende hatten wir wieder welche aus der Zweiten dabei. Wir können keinen mehr mitnehmen, sonst spielen sie sich fest und wir können die Zweite abmelden“, erklärt ein genervter Müller.

Fader Beigeschmack für den WSC: Beim ursprünglichen Termin wurde erst das Heimspielrecht getauscht und dann von Hillerse um eine Verlegung gebeten. Wesendorf stimmte zu. „Wir haben jetzt auch gefragt, haben beispielsweise den Ostermontag ins Spiel gebracht, aber Hillerse stellt sich jetzt an.“

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