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Hartes Brett für Kreisliga-Neuling TSV Brechtorf

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Von: Ingo Barrenscheen

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Brutal schwierige Aufgabe: Der TSV Brechtorf (beim Kopfball Miguel Sartori) muss zum noch verlustpunktfreien Tabellenführer SV Meinersen. Coach Andre Bischoff rechnet sich dabei nur Außenseiter-Chancen aus.
Brutal schwierige Aufgabe: Der TSV Brechtorf (beim Kopfball Miguel Sartori) muss zum noch verlustpunktfreien Tabellenführer SV Meinersen. Coach Andre Bischoff rechnet sich dabei nur Außenseiter-Chancen aus. © Barrenscheen, Ingo

Ein Bezirksliga-Absteiger, der Tabellenführer und der letztjährige Aufstiegskandidat. Auf die hiesigen Teams warten schwere Aufgaben in der Fußball-Kreisliga.

TSV Hillerse II –
SV BW Rühen (So., 15 Uhr)

Ein vielversprechender Start (zwei Siege, eine Niederlage), aber das Auswärtsteam rund um den spielenden Co-Trainer Christopher Ramolla kann mit dem Begriff Favorit nicht ganz so viel anfangen. „Dafür habe ich mich auch noch viel zu wenig mit Hillerse befasst. Ich weiß nur, dass sie sich verstärkt haben. Wir müssen gucken, wer bei ihnen spielt“, ordnete der Co. ein. Grundsätzlich wird es inhaltlich darum gehen, die Elemente aus der Vorwoche wieder auf den Platz zu bringen: „Über den Einsatz, Ehrgeiz und Leidenschaft wollen wir ans letzte Spiel anknüpfen“, wünscht sich Ramolla. Da die spielerischen Optionen fest in der SV BW-DNA verankert sind, will Rühen auch mit Ballbesitz glänzen. „Denn mit Ball macht es mehr Spaß als ohne.“

Wesendorfer SC –
MTV Gamsen verlegt

Die Partie zwischen dem Wesendorfer SC und dem MTV Gamsen wurde verlegt. „Wir haben Gamsen aufgrund von Personalmangel darum gebeten, die Partie zu verschieben. Es war auch sehr cool von ihnen, da zuzustimmen“, erklärt WSC-Coach Christian Müller. Neuer Termin ist laut Müller der Mittwoch, 30. November.

SV Meinersen/A/P. –
TSV Brechtorf (So., 15 Uhr)

Das wird alles andere als einfach. Der TSV muss zum bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer. „Da sind wir auf jeden Fall der Underdog“, weiß auch Brechtorf-Coach Andre Bischoff. Zumal die Gäste personell ziemlich geschwächt sind: „Uns hat eine Erkältungswelle erwischt. Marius und Tobias Jürgens fallen definitiv aus. Hinzu kamen in der Woche zahlreiche Trainingsabsagen.“

Zudem sitzt die 1:4-Pleite gegen Triangel ziemlich tief. „Auch am ersten Spieltag gegen Gamsen (0:5, Anm. d. Red.) haben wir in der Schlussphase zu viele Tore kassiert. Wenn wir gegen Meinersen eine Chance haben wollen, müssen wir defensiv stabil stehen.“

Zumal die Hausherren eine spielstarke Mannschaft seien. So würde es auch keinen Sinn machen, lediglich Beton anzurühren. Dagegen hätte der SV definitiv Lösungen parat, ist sich Bischoff sicher.

FC Schwülper –
VfL Wittingen (So., 15 Uhr)

Nach drei herben Klatschen zum Auftakt wartet mit dem FC Schwülper die nächste große Hürde auf die Brauereistädter. „Wichtig ist, zu versuchen, stabil zu sein und die Kompaktheit und Ordnung zu wahren“, erklärt VfL-Coach Peter Grünheid. Schwer genug bei der FC-Offensive um Lauritz Macht, Andrej Ganski und Marlon Schade. „Das ist schon oberstes Regal. Wir brauchen in der Defensive Lauf-, Einsatzbereitschaft und ein gutes Zweikampfverhalten.“

Nach dem harten Auftakt gilt für die Trainer Stefan Theuerkauf und Grünheid: „Wir müssen die Balance zwischen Zuckerbrot und Peitsche finden. Die Intensität wird hochgefahren, aber Spaß und Lockerheit dürfen nicht fehlen.“

Zumal am Wochenende Hauke Heinrichs, Marvin Stegmann und Christian Brauner sicher ausfallen. Hinter Philip Stojanovic, Boris Ruder und Jonas Fischer steht ein Fragezeichen. Der VfL-Coach: „Da sieht es wie gewohnt nicht rosig aus.“

SV Welat Gifhorn –
VfL Knesebeck (So., 15 Uhr)

Beim 2:2 gegen den FC Schwülper ging der Matchplan bereits auf. Der VfL riss Löcher in die Hintermannschaft des Gegners, kam gefährlich hinter die letzte Kette. „Ich rechne damit, dass Welat vom Naturell viel Ballbesitz haben will und viel spielen will. Das würde uns in die Karten spielen“, erklärt Knesebeck-Coach Jan Rinkel. Die Hausherren starteten nicht gut, stehen auf Platz 13. So sieht Rinkel eine Mischung aus angeschlagenem Boxer und Chance: „Ich kenne sie eigentlich nicht, aber ich sehe sie in der Liga nicht unten drin. Wir müssen die Schwächephase nutzen und können dann hoffentlich unseren ersten Sieg feiern.“ Dabei können die Einhörner auf ihren vollen Kader zurückgreifen.

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