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Sprakensehl bestätigt Gültas-Aus: „Einvernehmliche Trennung“

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Von: Ingo Barrenscheen

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Gültekin Gültas steht seit der Vorwoche nicht mehr an der Seitenlinie beim 2. Fußball-Kreisklassisten SV Sprakensehl.
Gültekin Gültas steht seit der Vorwoche nicht mehr an der Seitenlinie beim 2. Fußball-Kreisklassisten SV Sprakensehl. © Marvin Scholz.

Sprakensehl – Gültekin Gültas ist seit der Vorwoche nicht mehr Trainer des SV Sprakensehl. Damit hat der Klub aus der 2. Fußball-Kreisklasse 1 nunmehr offiziell den IK-Bericht von Montag bestätigt. Über die genauen Hintergründe schweigen sich die Verantwortlichen allerdings aus.

Spartenleiter Bastian Schrader sprach von einer „einvernehmlichen Trennung, die für beide Seiten in Ordnung ist“. Ob Gültas’ Aus mit dem vorangegangenen Vorfall im Punktspiel gegen den SV Hankensbüttel II zusammenhängt (siehe Info-Kasten), wollten die Schwarz-Gelben nicht kommentieren.
Es sei „relativ unspektakulär“, meinte Schrader. Nachdem wohlgemerkt einige Tage der internen Aufarbeitung verstrichen waren. Gültas selbst wiederum gab an, er sei aus „beruflichen Gründen kürzergetreten“.

„Kein Spieler sagt: Wenn Gülti nicht kommt, komme ich auch nicht mehr“

Es kursierten auch direkt Gerüchte, dass mit dem Coach auch einige Spieler den Verein verlassen würden, hatte Gültas doch eine Reihe von Kickern zum SSV gelotst. Dem widersprach Schrader: „Fakt ist, dass es keinen Spieler gibt, der gesagt hat: Wenn Gülti nicht mehr kommt, komme ich auch nicht mehr.“ Dass in den vergangenen Begegnungen gegen den SV Hankensbüttel II (2:5) oder FSV Vorhop-Schönewörde II (3:0) viele Akteure nicht mehr im Kader standen, hätte schlichtweg mit dem enormen Verletzungspech der Sprakensehler zu tun. „Wir hatten in letzten Wochen schon immer einen sehr schmalen Kader, schleppen uns derzeit ein bisschen durch die Spiele. Das ist dem geschuldet, dass wir einen Haufen Verletzte haben. Zwei oder drei Kreuzbandrisse, Knorpelschaden, Innenbandriss und so weiter...“, erörterte Schrader.

Für den Tabellenvierten der 2. Kreisklasse 1 gelte es nun, sich in die Winterpause zu retten und dann „für die Rückrunde zu gucken, wie wir an einen Trainer kommen, wer in Betracht kommt. Das sind die nächsten Schritte“, so der Spartenleiter.

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