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Darum sieht Neu-Kapitän Max Rösner den FC Parsau immer noch als Top-Team

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Von: Ingo Barrenscheen

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Geht als Kapitän voran: Max Rösner (l.) und Co. vom FC Germania Parsau wollen die sportliche Lage in der 1. Fußball-Kreisklasse 1 verbessern.
Geht als Kapitän voran: Max Rösner (l.) und Co. vom FC Germania Parsau wollen die sportliche Lage in der 1. Fußball-Kreisklasse 1 verbessern. © Sonderkamp, Aron

Das Strahlen dürfte in ganz Parsau zu sehen gewesen sein. Immerhin ist das Tragen einer Kapitänsbinde eine wichtige Auszeichnung. Max Rösner vom FC Germania aus der 1. Fußball-Kreisklasse 1 spielt bereits seit zehn Jahren für das Team von Trainer Sören Henke. Weil die Riege schon länger und noch bis zur Rückrunde auf den etatmäßigen Kapitän Marc Zerbe verzichten muss, war die Zeit endlich reif für den nächsten Schritt: „Das ist, so gesehen, meine erste Kapitäns-Rolle. Es fühlte sich einfach richtig an und ich habe auch ein bisschen Werbung für mich selbst gemacht“, ordnete der offensiv flexible Mittelfeldspieler ein.

Aufgrund der Tatsache, dass Rösner selbst bereits ein Mosaikteilchen des Mannschaftsrats war und seine Rolle als Art Bindeglied zu den neuen, jungen Leuten versteht, kam die Entscheidung von Henke und Co. nicht plötzlich vom Himmel gefallen.

Relevante Tugenden, im Sinne der spielerischen Qualität und der Teamgeist-Fähigkeit erlernte der 25-Jährige im Verlaufe seiner Jugend-Zeit: „Das hat mich natürlich geprägt, weil wir erfolgreichen Offensiv-Fußball gespielt haben“, rekapitulierte der sich im besten Fußballer-Alter befindende Rösner. Die symbolischen Muskeln, um die Binde am Arm zu behalten, müssen somit nicht weiter trainiert werden – die Mentalität und Selbstverständlichkeit Rösners ist schon stimmig genug. Wobei die Führungsfigur bereits von den Besten lernen durfte: „Die Leaderfähigkeit, Art der Kommunikation und Präsenz auf dem Platz haben ich mir auch bei Marc (Zerbe) abgeschaut.“ Mit der Mischung aus vorhandenem Selbstvertrauen und Lernwilligkeit wuchs Rösner doch ein Stück weit in die neue Aufgabe herein.

Aktuell hat die neue Galionsfigur sportlich auch alle Hände voll zu tun. Immerhin ist die sportliche Lage nicht gerade Parsau-Like. Rang sieben, 20 Zähler und sechs Punkte Distanz zum dritten Platz. „Uns fehlte bisher die Konstanz und Abgeklärtheit, die Partien für uns zu entscheiden. Teils haben wir die Spiele unglücklich verloren.“ Rösner und Co. wollen aber den nicht ganz unwesentlichen Aspekt außer Acht lassen: „Wir befinden uns in einem Umbruch, in dem junge Spieler dazukommen.“ Ein nachvollziehbarer Erklärungs-Ansatz der Aktualität.

Konträr zur Lage lässt sich Rösner indes aber nicht beirren: „Die Entwicklung der Mannschaft sehe ich positiv. Wir sind gut gestartet und die kleine Durststrecke haben wir auch überwunden – wir lassen uns eben nicht unterkriegen. Für mich sind wir spielerisch ein Top-Team“, hebt Rösner den Daumen. Auch der Germanen-Kicker ist mit seinen Fortschritten zufrieden: „Ich bin gut in die Saison gekommen und bringe vernünftige Leistungen – es wird aber mal wieder Zeit für ein Tor“, wünscht sich Henkes Führungsfigur.

Aus Parsaus Sicht darf die Leitfigur gerne am Sonntag (14 Uhr) in Tappenbeck damit anfangen. „Das wird ein richtungsweisendes Spiel. Beide Mannschaften wollen den Anschluss nach oben behalten.“ Der SVT verfügt über eine eingespielte und spielstarke Mannschaft, „aber wir müssen 100-prozentigen Einsatz zeigen und ich will mit hoher Motivation vorangehen“.

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