1. az-online.de
  2. Sport
  3. IK-Sport

1. Kreisklasse: 3:0 - Eischott entthront Hankensbüttel

Erstellt:

Von: Marvin Scholz

Kommentare

Den (ersten) Rang abgelaufen: Der SV Eischott (l. Kevin Krause) überraschte mit dem klaren 3:0-Erfolg in der 1. Fußball-Kreisklasse über den bisherigen Tabellenführer SV Hankensbüttel (Marvin Meyer) und übernahm die Spitze.
Den (ersten) Rang abgelaufen: Der SV Eischott (l. Kevin Krause) überraschte mit dem klaren 3:0-Erfolg in der 1. Fußball-Kreisklasse über den bisherigen Tabellenführer SV Hankensbüttel (Marvin Meyer) und übernahm die Spitze. © Marvin Scholz.

Isenhagener Land – Faustdicke Überraschung in der 1. Fußball-Kreisklasse 1! Der SV Eischott ist nach dem dritten Spieltag alleiniger Tabellenführer durch das glatte 3:0 über den Fast-Aufsteiger SV schlug Hankensbüttel. Auch der FC Parsau patzte, unterlag Tülau-Voitze mit 0:1. Außerdem kam Ohretal in Tappenbeck nicht über ein 3:3 hinaus.

Staffel 1

SV Bokensdorf – FC Oerrel 2:1 (1:1)

Eine verdiente Niederlage gab es für den Neuling Oerrel in Bokensdorf. „Wir haben nie richtig ins Spiel gefunden, waren in unseren Aktionen zu langsam, haben einfach schlecht agiert“, so FC-Trainer Björn Meissner. Da Oerrel nur wenig gelang, fiel das 0:1 völlig unerwartet. Sven Gerlof erzielte die glückliche Führung. Aber auch das motivierte die Gäste wenig. Bokensdorf hatte mehr vom Spiel, ohne jedoch zu überzeugen. In der 35. Minute fiel der verdiente Ausgleich. „Nach dem Wechsel sah es zunächst so aus, als ob wir besser ins Spiel finden würden, aber nach gut einer Stunde war der Elan weg“, meine Meissner. In dieser Drangzeit hatten Leon Peesel (55.) und Niklas Bock (50.) zwei gute Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. „Diese Chancen muss man einfach nutzen“, ärgerte sich Meissner. Bis zehn Minuten vor Schluss hielt Oerrel das 1:1, dann war Tobias Körner zur Stelle und markierte den Siegtreffer für Bokensdorf.

Germania Parsau – SV Tülau/Voitze 0:1 (0:0)

Für eine dicke Überraschung sorgte der Gast aus Tülau, der aus einer sicheren Deckung agierte und damit den Germanen wenige Chancen erlaubte. „Wir waren spielerisch nicht in der Lage, die kämpferisch überzeugenden Gäste in den Griff zu bekommen“, meinte Germanen-Trainer Sören Henke. Tülau hätte bereits in der 35. Minute in Führung gehen können, doch der Foulelfmeter wurde vom Germanen-Torhüter Luca Jander pariert. In der zweiten Halbzeit machte Parsau zwar das Spiel, doch Tülau war durch Konter jederzeit gefährlich. „Bei uns hat die Einstellung nicht so richtig gestimmt, das hat Tülau genutzt“, so Henke. Die Entscheidung fiel in der 82. Minute, als Dustin Jackwerth einen Konter mustergültig abschloss und somit für die prompte Pokal-Revanche vom Vormittwoch sorgte.

FSV Vorhop-Schönewörde – SV Barwedel 3:4 (2:2)

Der Absteiger FSV bleibt weiter sieglos. Es begann mit einer Großchance für Ludger Harms, die ungenutzt blieb. Im Gegenzug gingen die Gäste durch Luca Purschwitz in Führung. Doch von diesem Schock erholten sich die Gastgeber recht schnell. Nun gab es einige gute Chancen. In der 23. Minute war es Ludger Harms, der für den verdienten Ausgleich sorgte. Als Sumud Mohammed in der 35. Minute für das 2:1 der Bridges sorgte, sah es gut aus. Doch bereits drei Minuten später glich Barwedel durch Fabian Köbis zum 2:2 aus. „Leider hatte unsere Hintermannschaft mit den starken Angreifern der Barwedeler einige Probleme“, so FSV-Verantwortlicher Nicolas Müller. Nach dem Wechsel verlief die Begegnung zunächst ausgeglichen mit zwei guten Chancen für Vorhop-Schönewörde. Doch innerhalb von zwei Minuten gelang den Gästen ein Doppelschlag. Der FSV gab sich aber keineswegs geschlagen, sondern erspielte sich gute Chancen. Müller: „Leider fiel der Anschlusstreffer zu spät, sodass der Ausgleich nicht mehr gelang.“

SV Jembke – Wahrenholz II 2:0 (0:0)

Weiter sieglos bleibt auch die Zweitvertretung aus Wahrenholz. In Jembke gab es eine am Ende verdiente Niederlage, denn die Gastgeber nutzten ihre Chancen besser. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen ohne große Höhepunkte. „Im zweiten Durchgang waren wir klar überlegen und haben unsere Chancen genutzt. Daher geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung“, meinte SVJ-Trainer Niels Esche.

SV Eischott – Hankensbüttel 3:0 (1:0)

Bereits am dritten Spieltag standen sich zwei Aufstiegsanwärter gegenüber. „Der Sieg fiel am Ende vielleicht etwas zu hoch aus, doch verdient war er durchaus“, meinte Eischotts Trainer Lukas Heider. Von Beginn an unterstrichen beide Teams, dass sie den Sieg wollten. Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die in der elften Minute durch Kevin Fries in Front zogen. In der Folgezeit hatten die Gäste aber die besseren Möglichkeiten durch Ali Jfeily (21.) und Bjarne Asmus (26.), aber der Ausgleich wollte nicht fallen. „Wir haben hinten tief gestanden und wenig zugelassen“, so Heider. Auch zwei gut hereingebrachte Ecken brachten nichts ein. Nach gut einer halben Stunde bot sich Torjäger Niklas Bruchmann eine Chance, aber der Ball flog über den HSV-Kasten. Nach Wiederbeginn drückte der HSV auf den Ausgleich, doch ein Konter sorgte in der 50. Minute für das 2:0 durch Fries. Hankensbüttel verstärkte den Druck und wollte den Anschluss. Doch nach einer Stunde fiel nach Vorarbeit von Domenik Oertelt über Fries das 3:0 durch Marvin Mühe. Zwei Minuten später hätte sogar das 4:0 fallen können, doch HSV-Torhüter Timo Dittrich klärte mit einer Glanzparade. „Auch in der Schlussviertelstunde haben wir nicht viel zugelassen, obwohl Hankensbüttel noch Möglichkeiten hatte.“

Teutonia Tiddische – SV Osloß 3:1 (2:0)

Teutonen-Trainer Robert Stroka lag mit seiner Ergebnisprognose fast richtig, denn das 2:1 hatte bis in die Nachspielzeit Gültigkeit. Der Aufsteiger zeigte von Beginn an, dass er die Punkte holen wollte. Die Teutonen setzten die Gäste unter Druck. Aziz Tahirou hatte von der 16. bis zur 26. Minute drei gute Gelegenheiten, doch der Ball wollte nicht ins Tor. In der 29. Minute ein Foul im Strafraum und damit Elfmeter für die Gastgeber. Wieland Bartels ließ sich die Chance nicht nehmen. In der 37. Minute eine Notbremse der Gastgeber und die Rote Karte. Der Freistoß der Gäste brachte aber nichts ein. Kurz vor der Pause das 2:0, als Tahirou erfolgreich war. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Tiddische mehr vom Spiel, aber weitere Chancen blieben ungenutzt. In der letzten Viertelstunde machte sich die Osloßer Überzahl bemerkbar. Der SVO wurde immer stärker. In der Schlussphase kam viel Hektik auf. Zwei Minuten vor Schluss gelang Felix Wesche der Anschlusstreffer, doch in der neunten Minute der Nachspielzeit (!) fiel das 3:1.

SV Tappenbeck – FC Ohretal 3:3 (1:1)

Die Ohretaler machten von Beginn an Druck und bestimmten das Geschehen. Großchancen von Eric Meyer, Lars Berg und Sören Meyer blieben ungenutzt. Und wie es so oft ist, wenn man selbst nicht trifft, ist der Gegner erfolgreich. Philip Müller nutzte die erste Möglichkeit für Tappenbeck zum 1:0 (22.). Aber davon ließ sich der FCO nicht beeindrucken. In der 37. Minute passte Sören Meyer zu Hannes Plaster, der für das hochverdiente 1:1 sorgte. Im zweiten Durchgang bestimmten die Gäste weiterhin das Geschehen. In der 52. Minute sorgte Philipp Wesemann für die Ohretaler Führung. Als Jannes Meyer nach gut einer Stunde das 1:3 markierte, sah es nach einem sicheren Erfolg aus. Doch die Ohretaler fühlten sich zu sicher. Tappenbeck kam doch noch zum Remis. „Wir müssen lernen, einen Vorsprung zu halten und nicht die Punkte letztlich verschenken“, meinte FC-Co-Trainer Sebastian Seidler.

Staffel 2

Vollbüttel/Ribbesbüttel – SV Wagenhoff 0:3 (0:2)

Die Gäste boten eine starke Leistung und holten sich verdient die Punkte. Damit klettert Wagenhoff auf den fünften Tabellenplatz vor. In Vollbüttel erwischte das Vranken-Team den besseren Start und ging bereits in der 14. Minute durch Michael Lüning in Führung. In der Folgezeit verlief die Begegnung offen mit Chancen auf beiden Seiten. Sechs Minuten vor der Halbzeit gelang Maximilian Schneider das 0:2. Damit konnte Wagenhoff beruhigt in die Pause gehen. Nachdem Wechsel wollte Vollbüttel den Anschluss, aber der SVW stand hinten sicher. Die Entscheidung fiel in der 77. Minute, als Leon Prien zum 0:3 erfolgreich war. In den letzten zehn Minuten tat sich nicht mehr viel.

Auch interessant

Kommentare