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Letzter Tanz 2022: Duell der Gegensätze in Hankensbüttel

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Von: Marvin Scholz

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Pflicht-Aufgabe erfüllen: Hankensbüttel II (r., Jonathan Schulze) trifft in der 2.Fußball-Kreisklasse auf den FSV Vorhop-Schönewörde II.
Pflicht-Aufgabe erfüllen: Hankensbüttel II (r., Jonathan Schulze) trifft in der 2.Fußball-Kreisklasse auf den FSV Vorhop-Schönewörde II. © Aron Sonderkamp

Isenhagener Land – Anpfiff zum letzten Tanz des Jahres 2022! In der 2. Fußball-Kreisklasse beginnt Parsau II schon am Freitagabend mit einem Doppel-Spieltag, während Brechtorf II Langwedel knacken möchte. Der SV Sprakensehl setzt alles daran, das letzte Heim-Spiel des Jahres zu gewinnen (beides jeweils am Sonntag, 14 Uhr).

TV Emmen – Ger. Parsau II (Fr., 19 Uhr)

Für die durchaus personalgebeutelten Germanen ist der Doppel-Spieltag kein wirklich schönes Geschenk. „Für uns heißt es Augen zu und durch. Wir wollen die Kräfte für zwei Partien gut einteilen“, ordnet Parsau II-Coach Tim Reindorf ein. Dennoch will das Keller-Kind die Herausforderung annehmen. Zunächst wartet Emmen: „Das ist mit Sicherheit das wichtigste Spiel. Zwar sind wir nicht unbedingt der Favorit, aber wenn wir diese Partie gewinnen, ist mir das Didderse-Ergebnis ein Stück weit egal“, rechnet der Übungsleiter dem Emmen-Spiel eine hohe Bedeutung zu. Von den Anteilen könnte es eine Partie auf Augenhöhe werden. „Dennoch müssen wir das Ding gewinnen“, ließ Reinsdorf aufhorchen. Der TV punktet, aus Sicht des Dirigenten, über ein gute Offensive, habe aber hinten mit Problemen zu kämpfen. „Da wir in der Defensive auch nicht überragend sind, könnten entweder ganz viele Tore oder keines fallen.“ Coach Reinsdorf erwartet den gleichen Kampf-Geist, wie zuvor. „Ich will sehen, dass die Jungs das Spiel gewinnen wollen.“

SSV Didderse II – Parsau II (So., 11.30 Uhr)

Egal, ob die Emmen-Angelegenheit positiv oder ohne Punkt endet: „Wir wollen in Didderse trotzdem etwas mitnehmen“, gibt Reindorf die Marschroute vor. Natürlich sieht alles danach aus, dass die Germanen-Reserve unter Druck stehen wird und über eine kompakte Defensive und über schnelle Umschalt-Momente kommen will. „Der SSV verfügt über eine junge spielstarke Truppe, die läuferisch auch gut ist.“ Die zu provozierenden individuellen Patzer des Gegners will Parsau anschließend ausnutzen.

Hankensbüttel II – Vorhop-Sch. II (So., 12 Uhr)

Die Aufgabe des Tabellenführers ist vor dem Anpfiff klar: „Wir wollen die Hinrunde natürlich gerne mit einem Sieg abschließen“, nehmen sich Hankensbüttel-Reserven-Coach Jonas Karstens und Co. vor. Den Tabellenletzten will der Primus aber nicht unterschätzen: „Vorhop wird versuchen, aus einer stabilen Defensive heraus zu agieren.“ Anschließend liegt es in der eigenen Macht, den FSV früh am Kombinieren zu stören und im eigenen Ballbesitz nicht in Konter zu laufen. Dazu möchten Karstens und sein Triumvirat endlich mal richtig effizient vor dem Tor agieren.

Wesendorfer SC II – Knesebeck II (So., 12 Uhr)

Auf dem Papier ist es das vorletzte Spiel dieses Kalender-Jahres für die Einhorn-Zweitvertretung. Die Motivation ist deshalb aber nicht gedrückt. „Die drei Punkte wollen wir natürlich mitnehmen, mit dem Wissen, dass es Wesendorf eine gefährliche Mannschaft ist“, weiß auch Knesebeck II-Trainer Andreas Buchwald. Aufgrund der individuellen Qualität und einer gut funktionierenden Offensive ist der WSC stets in der Lage, gefährlich zu sein. „Trotzdem sehe ich ein körperbetontes Spiel auf uns zukommen.“ Die hiesige Zweitvertretung wird alles versuchen, um die Schnittstellen-Pässe des Gegners zu verhindern und auf der eigenen Seite den Drang entwickeln, diese Partie gewinnen zu wollen.

SV Sprakensehl – Fort. Bergfeld (So., 14 Uhr)

Mit dem souveränen 3:0-Erfolg gegen Vorhop-Schönewörde II will Sprakensehl die nächste Partie ebenso erfolgreich angehen. Gegen Bergfeld wartet ein Gegner, der wiederum seit zwei Partie nicht mehr gewinnen konnte und dringend wieder triumphieren will. Sprakensehl will sicherlich erneut seine Dominanz auf den Platz bringen und Didderse II (aktuell auch 23 Zähler) hinter sich lassen.

SV Hagen-Mahnburg – TV Emmen (So., 14 Uhr)

Die Favoriten-Rolle ist für Hagen-Mahnburg-Trainer Torsten Haase verteilt: „Das sind wir, weil das Team gut drauf ist und wir dieses Spiel über die Bühne bringen wollen.“ Spielerisch soll dieses Vorhaben mit einem höheren prozentualen Ballbesitz-Anteil umgesetzt werden. „Es wird eine schwierige Partie, weil Emmen zweikampfbetont agiert , mit langen Bällen operiert und mit Björn Grote einen Torjäger im Kader hat“, ordnet der Übungsleiter die Gefährlichkeit des Gegners ein. Diese Aspekte seien aber noch lange kein Grund, um das eigene Credo im Heim-Spiel außer acht zu lassen. Mit der fußballerischen Komponente will HaMa weitere drei Punkte einfahren. Positiv für Coach Haase: Der Dirigent kann auf seine personelle Bestbesetzung zurückgreifen.

FC Brome II – Grußendorf (So., 14 Uhr)

Das letzte Spiel vor der Winterpause bedeutet: „Wir wollen alles reinschmeißen“, lässt sich auch Brome II-Reserve verbal nicht lumpen. Immerhin geht es auch darum, den Anschluss zu ruhigeren Gewässern nicht zu verlieren. Doch der Gegner aus Grußendorf kommt mit einer temporeichen Offensive auf die Bromer Reserve zu. „Für uns geht vor allem darum, die Anfangs-Phase nicht zu verschlafen und nicht erst jeder 20. Chance zu nutzen“, fordert Coach Stefanos Karavaras. Gut möglich sei, dass die Anteile ausgeglichen sein werden, „vielleicht aber mit kleinen Vorteilen für den TSV“. Diese Prophezeiung basiere darauf, dass Grußendorf offensiv stark, aber hinten relativ anfällig wirke. „Wir müssen stabil stehen und nochmal alles geben“, so Karavaras. Im vorerst letzten Spiel muss der Übungsleiter auf sechs Akteure verzichten.

SV Langwedel – Brechtorf II (So., 14 Uhr)

Auf einen letzten Tanz in Langwedel. Und dieser könnte mutmaßlich besonders heiß werden! „Beim SV hat das Publikum immer einen großen Einfluss auf das Spiel. Außerdem ist der Platz nicht der längste und breiteste“, manifestiert Brechtorf II-Coach Fabio Mastrogiorgio. Doch daran will die TSV-Reserve in der Trainings-Woche arbeite, um möglichst drei Punkt einzusammeln. Um dieses Vorhaben erfolgreich umzusetzen, bedarf es des Auslöschens von zwei speziellen Akteuren: „Natürlich André Liedtke und Philipp Köllner. Dazu ist es aber ebenso ein junger Kader, der sehr körperbetont spielt.“ Anfällig sei der SV aber vor allem im Defensiv-Verbund. „Wir möchten das Bestmögliche aus der Partie rausholen und müssen unser Spiel durchziehen“, pointiert der Übungsleiter.

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