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Bezirkspokal: Wahrenholz wittert Mini-Chance gegen Schöningen

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Von: Ingo Barrenscheen

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Das Tor verbarrikadieren: Das wird eine der Hauptaufgaben für den Fußball-Bezirksligisten VfL Wahrenholz (M. Torwart Justus Ganz) gegen den klar favorisierten Landesliga-Primus FSV Schöningen im Bezirkspokal-Viertelfinale sein.
Das Tor verbarrikadieren: Das wird eine der Hauptaufgaben für den Fußball-Bezirksligisten VfL Wahrenholz (M. Torwart Justus Ganz) gegen den klar favorisierten Landesliga-Primus FSV Schöningen im Bezirkspokal-Viertelfinale sein. © Ingo Barrenscheen.

Wahrenholz – Mit dem Landesliga-Spitzenreiter FSV Schöningen kommt das Beste vom Besten aus dem Bezirk Braunschweig an Himmelfahrt an den Taterbusch! „Mehr als die kannst du hier nicht kriegen“, verdeutlichte Jan Schöbel, Co-Trainer des VfL Wahrenholz, vor dem Viertelfinal-Hit im Bezirkspokal.

Tabellenführer unter sich. Und doch liegen gefühlt Welten zwischen Wahrenholz und Schöningen. Sollten die Schwarz-Gelben am Ende der Serie tatsächlich aufsteigen, so stellt „die absolute Mammutaufgabe“ (Schöbel) gegen das Star-Ensemble aus dem Landkreis Helmstedt schon einmal eine Kostprobe für die kommende Spielzeit dar. Wobei der Assistent von Cheftrainer Thorsten Thielemann den FSV „eigentlich als Oberliga-Mannschaft“ einstuft. Hinten lenkt Daniel Reiche (früher 2. und 3. Liga mit dem MSV Duisburg und SV Babelsberg 03) die Geschicke. Im Mittelfeld zieht normalerweise mit Sergej Evljuskin der zweifache Gewinner der Fritz-Walter-Medaille (2005 und 2006) die Fäden. Stürmer Petrus Amin (früher Lupo Martini Wolfsburg und MTV Isenbüttel) ist hierzulande ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt. Kurzum: Schöningens Kader ist von hinten bis vorne exzellent bestückt. „Von den letzten 20 Pflichtspielen haben sie 19 gewonnen und einmal remis gespielt. Das ist eine Übermannschaft“, meint Schöbel.

„Kleine Chance sehe ich schon“

Und dennoch: Wahrenholz will einen C(o)up nicht von vornherein ausschließen. „Eine kleine Chance sehe ich schon“, liebäugelt Schöbel. Da für den Kontrahenten die Meisterschaft in der Landesliga Vorrang hätte, könnte er sich vorstellen, dass der FSV „ein paar Spieler schont“. So hätte es der Topfavorit auch in der zweiten Pokalrunde gegen Hillerse gemacht – und gewann trotzdem lockerleicht mit 5:1. Einerseits wäre es „auch geil, wenn Schöningen mit voller Kapelle antritt. Aber es wird so oder so schwer. Wir müssen ganz tief stehen und Nadelstiche setzen.“

Wahrenholz seinerseits werde, trotz der eigenen Aufstiegs-Chancen, alles auffahren, was geht, kündigte der Co-Trainer an. Fragezeichen stehen noch hinter den angeschlagenen Marlon Hanse, Jan Reitmeier und Lars Koch. Jan-Patrick Schön kehrt ins Aufgebot zurück.

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