Eine Busfahrt, die ist lustig...

Fußball – Bezirksliga: VfL Wahrenholz landet nächsten Auswärtssieg und verlässt Abstiegsränge

Auswärts sind sie eine Bank: Die Fußballer des VfL Wahrenholz (r. Daniel Müller) setzten sich am gestrigen Sonntag auch beim FC Türk Gücü Helmstedt mit 3:2 durch.
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Auswärts sind sie eine Bank: Die Fußballer des VfL Wahrenholz (r. Daniel Müller) setzten sich am gestrigen Sonntag auch beim FC Türk Gücü Helmstedt mit 3:2 durch.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Helmstedt. „Das wird eine heiße Rückfahrt“, lachte Thorsten Thielemann. Der Trainer, die Spieler und der mitgereiste Anhang vom VfL Wahrenholz stiegen am gestrigen Sonntag sichtlich gut gelaunt in den proppevollen Bus zurück zum Taterbusch.

Denn die schwarz-gelben Auswärts-Giganten hatten mit dem 3:2 beim TC Türk Gücü Helmstedt erneut in der Fremde zugeschlagen und verließen damit nach langer Zeit endlich wieder die Abstiegsplätze in der Fußball-Bezirksliga!.

Ein gutes Gefühl. Genauso wie der Umstand, dass Wahrenholz sich auch vom zwischenzeitlichen Rückstand nicht aus der Bahn werfen ließ. „Die Mannschaft hat jetzt die Moral“, freute sich Thielemann. Wobei die Nehmer-Qualitäten gar nicht gefragt gewesen wären, wenn die Gäste in der ersten Halbzeit schon weitaus deutlichere Fakten geschaffen hätten. Nach der Führung durch Marcell Meyer, der einen von Chris Hartmann verlängerten Einwurf am langen Pfosten einnickte (9.), hätte der VfL „riesige Konterchancen“ besessen, meinte Thielemann. Meyer lupfte über den Helmstedter Keeper, aber auch knapp über die Querstange hinweg. Jan Evers traf nur den Außenpfosten. Und so kam Türk Gücü, extrem offensiv unterwegs, noch vor der Pause zum schmeichelhaften Ausgleich per Handelfmeter.

Schlimmer noch: Neun Minuten nach Wiederbeginn vollendete Helmstedts Torjäger Pa Modou Sillah einen Konter sogar zum 2:1. „Doch dann kommt unsere Stärke, die mentale Kraft, zum Tragen. Dass die Rüben nicht runtergehen“, so Thielemann. Nur wenig später versenkte Meyer eine Vorlage von Julian Koch flach unten zum 2:2 in den Maschen (60.) und läutete damit einen wahren Wahrenholzer Sturmlauf ein. „Die zweite Halbzeit war ein Spiel auf ein Tor, richtig gut. Wir sind energisch draufgegangen“, lobte der VfL-Coach. Doch erst in der 82. Minute erlöste Jan-Patrick Schön seine Farben mit dem 3:2-Siegtreffer auf Zuarbeit von Niklas Germer.

„Es war wichtig, dass wir nach dem 1:2 nicht aufgegeben haben“, resümierte Thielemann zufrieden. Seine Riege hätte den nächsten Schritt gemacht, sei nun „gefestigt“ und verfüge nach langer Zeit wieder über Qualität auf der Bank. Thielemann: „Man kann nachlegen. Die Jungs sehen, dass sie Gas geben müssen, sonst sind sie draußen.“

Von Ingo Barrenscheen

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