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Fußball-Bezirksliga: Groß Oesingen vor Wendschott gewappnet

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Von: Aron Sonderkamp

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Ab durch die Mitte: Der SV Groß Oesingen um Niklas Dierks (Mitte, hier im Aufstiegsspiel gegen den FC Schwülper) will gegen den WSV Wendschott in der Fußball-Bezirksliga wieder auf eine kompakte Defensive bauen.
Ab durch die Mitte: Der SV Groß Oesingen um Niklas Dierks (Mitte, hier im Aufstiegsspiel gegen den FC Schwülper) will gegen den WSV Wendschott in der Fußball-Bezirksliga wieder auf eine kompakte Defensive bauen. © Aron Sonderkamp.

Groß Oesingen – Auf den Denkzettel folgt der Lernprozess. Aus der 2:5-Schlappe gegen den SV Reislingen-Neuhaus hat der Fußball-Bezirksligist SV Groß Oesingen seine Lehren gezogen – und will am Sonntag (15 Uhr) vor heimischer Kulisse dem WSV Wendschott das Leben schwer machen.

„So schlecht waren wir lange nicht. Die Jungs sind auch unzufrieden. Wenn wir so einen kollektiv schlechten Tag haben, bekommen wir richtig auf die Mütze“, fasst SVGO-Coach Torben König die Erlebnisse des Vorwochenendes schonungslos zusammen. Gerade im eigenen Verteidigungsverbund haperte es: „Wir müssen vor allem defensiv anders auftreten. Wir müssen wieder mehr als Mannschaft verteidigen und die Räume eng machen.“

„Fokus auf dem Platz muss stimmen“

Gar nicht so einfach, wie der Coach unterstreicht: „Das ist nicht zu trainieren. Da muss der Fokus auf dem Platz stimmen.“ Gegen den WSV soll dieser wieder stimmen. Wendschott startete bei seinem ersten Saisonspiel gut, gewann gleich mal 3:1 gegen den letztjährigen Meisterrunden-Teilnehmer SV Gifhorn. Torgefahr strahlt der kommende Groß Oesinger Gegner also in jedem Fall aus. Wie der WSV weiter auftreten könnte, leitet sich König aus der Vergangenheit ab: „Man orientiert sich ein bisschen an den aktuellen Ergebnissen und der Abstiegsrunde der vergangenen Saison (Wendschott wurde Vierter in der Abstiegsrunde der Saison 2021/22, Anm. d. Red.). Wir werden vorher noch gucken, wer noch aus dem Kollektiv raussticht.“

Neben dem Defensivverbund soll auch die Chancenverwertung gegen Wendschott wieder besser werden. „Da darf man nicht mehr draus machen, als es ist. Es passiert jedem, auch dem FC Bayern München mal, dass man ein, zwei Chancen verpasst. Das Wichtigste ist, dass wie uns ja eine Vielzahl an Chancen erspielen“, verdeutlicht der SVGO-Frontmann. Dann findet der ein oder andere Ball auch den Weg ins Tor.

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