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Bezirksliga: Wichtiger Groß Oesingen-Punkt „für die Seele“

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Von: Marvin Scholz, Aron Sonderkamp

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Gut nachgesetzt: Der SV Groß Oesingen um Heiko Dreier (rechts gegen Mörses Joel Hoffmann) holte in der Fußball-Bezirksliga nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Remis.
Gut nachgesetzt: Der SV Groß Oesingen um Heiko Dreier (rechts gegen Mörses Joel Hoffmann) holte in der Fußball-Bezirksliga nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2-Remis. © Aron Sonderkamp.

Barnstorf/Groß Oesingen – Nur ein erfreuliches Ergebnis in der Fußball-Bezirksliga! Brome verlor sein Auswärtsspiel beim SV Barnstorf recht deutlich, Groß Oesingen machte gegen Mörse einen Schritt in die richtige Richtung.

SV Groß Oesingen – TSG Mörse 2:2 (1:2)

Handgestoppte 36 Sekunden dauerte es, ehe der SVGO bereits das erste Mal den Ball aus dem eigenen Netz fischen musste. „Das war kurios. Wir haben uns draußen alle etwas bedröppelt angesehen. Gerade, wenn du weniger Tore kassieren willst und dann so ein Ding da reindödelst“, ärgerte sich Groß Oesingens Coach Torben König. Anschließend fing sich seine Riege jedoch. „Wir haben das gut verkraftet, haben Moral gezeigt und hatten auch mehr Spielanteile. Wir haben es nur nicht geschafft, zwingende Chancen zu kreieren“, fasste König zusammen.

Dann kam es, wie es kommen musste. Arne Heers versprang ein Ball bei der Annahme, David Hilsberg schnappte sich die Kugel, marschierte durch und stellte auf 2:0 für Mörse.

Doch auch anschließend steckten die Hausherren nicht auf, kamen dann auch zu Chancen. Nach einer Ecke wurde ein Schuss von Marvin Eilmus beispielsweise auf der Linie geklärt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schickte SVGO-Torwart Tjark-Niklas Müller jedoch den starken Leon Menzendorf auf die Reise. Dieser legte vor dem Tor auf Niklas Dierks quer, der zum 1:2 einschob.

„Nach dem Seitenwechsel hatten wir dann immer gute Angriffe über außen.“ Das 2:2 fiel so auch nach gleichem Muster wie der Anschlusstreffer. Menzendorf legte quer auf Ben-Lukas Wiegmann, dieser schob ein. „Nach dem 2:2 war es dann nicht mehr so zwingend.“ Constantin Mayer umkurvte noch einmal den Mörse-Keeper, verzog jedoch aus spitzem Winkel. So blieb es bei der Punkteteilung.

König: „Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Es war wichtig, nicht wieder so eine Jagdreise zu bekommen. Der Punkt war sehr wichtig für die Seele.“

SV Barnstorf – FC Brome 4:1 (3:1)

„Es ist ärgerlich, weil das Ziel war eigentlich, wieder in die Spur zu finden“, erklärte ein sichtlich enttäuschter Dean Kamith (Torwarttrainer FCB). Das Spiel jedoch startete positiv für das Team von Trainer Mark-Oliver Schmidt und die Grün-Weißen gingen in Führung. Erneut gab der Treffer den Kickern von der Steimker Straße aber kein Selbstvertrauen. Im Gegenteil: „Es war wieder der Wurm drin. Barnstorf hat unsere individuellen Fehler ausgenutzt und agierte dominanter“, skizzierte Kamith. Zu Beginn des zweiten Durchgangs sah das Bromer-Spiel wieder etwas besser aus. Zwar fehlte nicht die komplette Dominanz, aber Brome verschob sein Spiel ein Stück weit mehr in die Offensive, machte hinten auf und wurde dafür auch prompt mit dem 4:1 kurz vor Schluss bestraft. „Positiv war am heutigen Tag, dass wir gut reingefunden haben und in Halbzeit zwei nicht den Kopf in den Sand gesteckt haben“, versuchte der Torwarttrainer wenigstens ein paar wenige positive Aspekte ausfindig zu machen. Weiterhin müssen die Burgherren daran arbeiten, die individuellen Fehler schnellstmöglich abzustellen. „Jetzt heißt es: Kopf hoch, Nase abputzen und den Fokus auf die nächste Partie richten.“

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