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Groß Oesingen: Vor Mörse keinen Druck aufbauen

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Von: Aron Sonderkamp

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Wieder in die Erfolgsspur springen will der SV Groß Oesingen um Eduard Litau (rechts) in der Fußball-Bezirksliga gegen Mörse.
Wieder in die Erfolgsspur springen will der SV Groß Oesingen um Eduard Litau (rechts) in der Fußball-Bezirksliga gegen Mörse. © Aron Sonderkamp.

Groß Oesingen – Drei herbe Klatschen in Serie mit einer Tordifferenz von 1:15 handelte sich der Fußbal-Bezirksligist SV Groß Oesingen zuletzt ein. Vor dem Heimspiel gegen die TSG Mörse (Sonntag, 15 Uhr) gilt es für den Aufsteiger, die Köpfe freizubekommen und zu alten Tugenden zurückzukehren.

Den Teufel an die Wand zu malen, kommt für Trainer Torben König nicht in Frage: „Im Großen und Ganzen sind sechs Punkte für einen Aufsteiger im Rahmen.“ Standpauken würden zudem zu nichts führen: „Es ist verkehrt, Druck aufzubauen. Es war klar, dass wir vielleicht ein bisschen unten reinrutschen. Das kann aber in zwei, drei Spielen auch wieder anders aussehen.“ Zumal König mit der Art und Weise seiner Mannschaft (die zweite Halbzeit beim 1:6 gegen Vorsfelde II ausgeklammert) nicht unzufrieden war: „Es ist nicht so, dass wir uns ergeben. Fehler oder Unkonzentriertheiten werden halt sofort bestraft. Das Positive ist, dass wir dran sind. Wir halten dagegen und können auch fußballerisch mithalten.“

„Einfachen Fußball spielen“

Zu den Fehlerquellen gehört beispielsweise, dass die König-Riege im Ballbesitz „falsche oder zu schwierige Entscheidungen trifft. Wir müssen wieder einfacheren Fußball spielen.“ Auch in der Defensive sieht der Coach seine Elf zwar auf einem guten Weg, doch noch nicht am Ziel. „Wir sind in einigen Aktionen noch zu weit weg. Das wird bestraft. Aber wir machen das schon besser, sind in Zweikämpfen enger dran. Das ist ein Gewöhungsprozess.“

Das Wichtigste sei momentan jedoch, wieder einen freien Kopf zu bekommen. Dafür ist der morgige Sonnabend vielleicht genau das Richtige. „Da sind wir auf der Hochzeit von Benedikt Meyer. Da gibt es vielleicht bessere Voraussetzungen, aber das kann die Köpfe auch frei machen“, hofft König.

Gegen die noch punktlose TSG gewann Groß Oesingen bereits im Pokal (3:1), will sich davon jedoch nicht irreführen lassen: „Es gibt im Moment keinen Favoriten. Die denken sich sicher auch: Gegen wen wollen wir punkten, wenn nicht gegen Oesingen. Wir werden uns nicht vom Pokal blenden lassen.“

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