Handball – Verbandsliga: VfL Wittingen behält beim 25:20 auch gegen Hildesheim II die Oberhand

Fünftes Heimspiel, fünfter Sieg!

+
Hildesheim II agierte körperlich sehr robust. Doch der VfL Wittingen (r. Lars Erxleben) ließ sich davon nicht beeindrucken.

Wittingen. In einem Spiel mit Höhen und Tiefen setzte sich der VfL Wittingen am Samstag in der Handball-Verbandsliga mit 25:20 (12:7) gegen Eintracht Hildesheim II durch und wahrt damit die makellose Heimbilanz.

Dabei waren die Hausherren von der ersten Sekunde an hellwach, fanden gut in die Partie gegen den Hochkaräter. Bis zur 20. Minute war das Duell allerdings sehr ausgeglichen. Die Brauereistädter führten zwar die ganze Zeit über, konnten aber nie wirklich entwischen. Ab dann wurde das Spiel der Gastgeber jedoch besser, vor allem die Torchancen wurden nun effektiver genutzt. Bis zum Pausenpfiff eilte die Mannschaft vom Trainerduo Christian Gades und Manfred Busch auf 12:7 davon. „Das war unsere stärkste Phase in der ersten Hälfte. Das Passspiel funktionierte besser und in der Defensive standen wir kompakter“, zeigte sich Gades zufrieden.

Als Kollektiv überzeugt: Der VfL Wittingen wahrt seine weiße Weste in der heimischen Gelben Hölle. Auch Eintracht Hildesheim II hatte am Ende das Nachsehen.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts agierte der VfL in Unterzahl, machte seine Sache aber mehr als gut. Im Zentrum ließen die Wittinger nur wenig zu, sodass Hildesheim meist nur Würfe über Außen gelangen. Nach 39 Minuten führten die Hausherren mit 18:9, alles sah nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch die Optimisten machten die Rechnung ohne die Eintracht, die sich zurück in die Begegnung kämpfte. Auch weil die Hausherren nun ihre schwächste Phase erwischten. Es war den Spielern anzusehen, dass die Kräfte nach viel Aufwand nun nachgelassen hatten, weshalb die Gäste bis auf 18:15 herankamen. Nach der Auszeit vom Trainergespann zeigten die VfL-Akteure wieder die Tugenden, die sie zuvor stark machten. Mit Wille und Leidenschaft gingen die Wittinger in die Schlussviertelstunde. Die Torchancen wurden wieder verwertet und viele Tempogegenstöße führten zu leichten Treffern für die Hausherren. Allerdings kam die Zweitvertretung aus Hildesheim noch einmal auf 22:20 heran. Aber auch diese schwierige Situation wusste der VfL Wittingen zu meistern, sodass am Ende ein souveräner 25:20-Sieg dabei heraussprang. Durch den fünften Heimerfolg in Folge überholten die Brauereistädter den starken Kontrahenten aus Hildesheim in der Tabelle und finden sich nun auf Rang vier wieder.

„Das war ein hartes Stück Arbeit gegen einen guten Gegner. Doch wir haben von Beginn an dagegen gehalten und vor allem als Kollektiv überzeugt. Ich bin sehr froh über den wichtigen Sieg“, resümierte Gades nach dem Aufeinandertreffen.

Von Jannis Klimburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare