Handball – Oberliga Herren: VfL will heute beim Punktlos-Letzten Himmelsthür die Auswärtsmisere durchbrechen

Fünf gute Gründe für Wittinger Big Points

Leute, dieses Spiel ist extrem wichtig! Wittingens Trainer Axel Bühlow stimmt seine Mannschaft auf die bedeutungsvolle Begegnung heute beim punktlosen Schlusslicht TuS GW Himmelsthür ein. Der VfL strebt mit einem Sieg ins Mittelfeld. Foto: Barrenscheen

Wittingen. Eine Negativserie ist durch den Knockout gegen Großenheidorn (33:20) gerissen. Nun heißt es für Handball-Oberligist VfL Wittingen: Knockin’ on heaven’s door! Gegen den (schlechten) alten Bekannten TuS GW Himmelsthür soll heute (16.

45 Uhr) endlich auch die Auswärts-Misere zu Fall gebracht werden.

„Ein ganz, ganz, ganz wichtiges Spiel“, misst VfL-Coach Axel Bühlow dem Auftritt beim punktlosen Schlusslicht eine XXL-Bedeutung bei. Aus gutem Grund. Beziehungsweise aus fünf guten Gründen. Aufsteiger Wittingen kann aus einem tiefen Reservoir Motivation schöpfen. Als da wäre:

DIE TABELLE!

„Wir können uns von unten absetzen und Anschluss ans Mittelfeld finden“, nennt Bühlow einen pragmatischen und nicht zu verachtenden Aspekt. Bleiben die Himmelsthürer Nullinger, wäre zumindest für einen gewissen Zeitraum ein Team schon einmal klar auf Distanz gehalten. Zumal es das Restprogramm 2014 in sich hat.

die Moral!

Dreimal trat der VfL bisher in der Fremde an, ging jedes Mal klar leer aus. Damit Auswärtsspiele nicht (schon wieder) zur Nervensache werden, fordert Bühlow. „Der Knoten muss platzen! Das wäre auch gut fürs Ego.“ Schließlich wollen die Brauereistädter nicht die Ersten sein, die in dieser Saison gegen den Letzten verlieren. Daher hofft Bühlow, „dass wir all das, was wir gegen Großenheidorn aufbieten konnten, mitnehmen. Wir dürfen nicht hektisch werden, müssen die Ruhe bewahren.“

Die Konstanz!

Nach dem Großenheidorn-Sieg saßen die Wittinger in der Kabine zusammen. Tenor: Wir wollen gleich nachlegen. „Ansonsten wären der Sieg und die gute Leistung für die Katz gewesen. Wir wollen nicht drei Schritte zurück, sondern einen Schritt vorwärts machen“, unterstreicht der Trainer.

Die Späte Revanche!

Vor drei Jahren schnappte Himmelsthür den Blau-Gelben in eigener Halle den Aufstieg durch ein dramatisches 26:25 vor der Nase weg. Auch wenn das vorab kein Thema war, so dürften die Gedanken an damals als Antriebsfeder dienen.

Die Zuschauer!

Der VfL setzt einen Bus ein. Abfahrt ist um 13.30 Uhr am Wall, letzte Plätze sind noch frei. Anmeldungen bei Uwe Jübermann, Tel.: (05831) 1855, oder Axel Eschert, Tel.: (05831) 1394. Die Fans wollen Zeitzeugen des ersten Oberliga-Auswärtsieges seit einer Ewigkeit werden. Bühlow unkt: „Ich glaube, beim letzten Mal gab’s noch Schwarz-Weiß-Fernsehen. Aber zumindest Röhre.“ Und ihn die will der Neuling, bei dem Janosch Kochale und Torben Hildebrandt als Ersatz für den verletzten Kai Lemke ihr Comeback feiern könnten, heute gewiss nicht schauen...

Von Ingo Barrenscheen

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