Fußball – Kreisliga: Daniel Hoffmann lebt den WSC

Führungsspieler mit Herz für die Jugend

Daniel Hoffmann (rechts) zeigt nicht nur auf dem Platz vollen Einsatz für den Wesendorfer SC. Foto: ib
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Daniel Hoffmann (rechts) zeigt nicht nur auf dem Platz vollen Einsatz für den Wesendorfer SC.

Wesendorf. Die Chemie stimmt, jetzt sollen die Ergebnisse folgen: Fußball-Kreisligist Wesendorfer SC brennt auf den Start ins Pflichtspieljahr.

Vor der 2017er Premiere beim Tabellendritten VfR Wilsche-Neubokel am Sonntag (15 Uhr) erklärt WSC-Defensivallrounder Daniel Hoffmann im IK-Ligatalk, warum der Mannschaftszusammenhalt besser geworden ist, welche Rolle er beim WSC einnimmt und wie lange er noch aktiv spielen möchte.

Erst vor etwa einem Jahr kehrte Hoffmann zu seinem Jugendverein zurück. Zuvor spielte er bei verschiedenen Clubs, etwa dem SV Sprakensehl. Der WSC ist für Hoffmann etwas Besonderes: „Der Verein liegt mir am Herzen. Hier spielen auch viele meiner Kumpels.“ Und so ist der flexibel einsetzbare Defensivspieler auch außerhalb des Platzes für seinen Herzensverein aktiv. „Er kümmert sich um viele Sachen und ist ein ziemlich gutes Bindeglied zur Mannschaft. Daniel ist ein ganz wichtiger Spieler für uns“, lobt Trainer Matthias Hopp seinen erfahrenen Schützling.

Insbesondere zu den jungen Spieler hat Hoffmann einen guten Draht. Und so ist es vielleicht kein Zufall, dass seit einigen Monaten auch der Teamzusammenhalt stärker geworden ist beim WSC. „Da haben wir viel für getan. Wir haben uns getroffen und Gespräche geführt“, erläutert Hoffmann. Entsprechend optimistisch blickt der Wesendorfer auf den Pflichtspielauftakt in Wilsche. „Alle sind heiß auf das erste Pflichtspiel. Wir haben nichts zu verlieren und haben im Hinspiel auch keine schlechte Leistung gezeigt“, so Hoffmann.

Vor einem halben Jahr gewann der WSC mit 1:0. Ein ähnliches Ergebnis würde den Wesendorfern helfen, sich von den Abstiegsplätzen etwas abzusetzen. Für Hoffmann geht es in dieser Saison einzig um den Klassenerhalt. Für die letzten zwei bis drei Jahre seiner aktiven Karriere hofft er, dass die jüngeren Spieler an den Verein gebunden werden. Auch danach möchte Hoffmann nicht in den fußballerischen Ruhestand gehen: „Angestrebt ist, dass ich einen Trainerschein mache.“

Von Andreas Arens

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