Volleyball – Bezirksliga Damen: VG verliert knapp und deutlich

Frust nach Fehlstart und zwei Heimpleiten

Vergeblich gestreckt. Die Volleyballerinnen der VG Hankensbüttel-Knesebeck patzten bei ihrer Heimpremiere und verloren beide Spiele. Foto: Schüttenberg

Knesebeck. Auf diese Parallele hätten die Volleyballerinnen der VG Hankensbüttel-Knesebeck gern verzichtet. Wie in der Vorsaison stehen für den Bezirksligisten nach drei Begegnungen drei Niederlagen zu Buche.

Teils berechtigt, teils unglücklich. Es schien fast, als wollte Spielerin Stefanie Krebiel für das 1:3 (14:25, 25:21, 12:25, 13:25) gegen den SV Nienhagen II Sorry sagen. „Wir müssen uns diese Niederlage selber zuschreiben, weil wir trotz einer tollen Zuschauerkulisse unser Können überhaupt nicht zeigen konnten.“ Die VG war meist überfordert und zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Abgesehen vom zweiten Satz fehlten Laufbereitschaft, Engagement und Wille. „Als Entschuldigung kann man nur sagen, dass vier Stammspielerinnen gefehlt haben (Karin Janke, Frauke Lukas, Britta Puls, Imke Löwenberger).

Hankensbüttel-Knesebeck rehabilitierte sich im zweiten Spiel gegen SV Meinersen. Denn trotz des 2:3 (25:20, 13:25, 25:17, 14:25, 12:25) „war es ein hart umkämpftes Spiel mit langen und tollen Spielzügen“, so Krebiel. Nach einer tollen Ansprache von Spielertrainerin Britta Puls wurde die Mannschaft wachgerüttelt.

Es fehlten einzig der letzte Schuss Durchschlagskraft und Kraft, um gegen einen immer stärker werdenden Gegner doch noch zu bestehen. „Wären einige der fehlenden Spielerinnen dabei gewesen, hätte ich uns einen Sieg zugetraut“, glaubte Krebiel, die deshalb „enttäuscht“ war. „Ich hoffe allerdings, dass alle Spielerinnen aus dem letzten Spiel etwas für sich mitnehmen konnten und wir in den nächsten Spielen endlich zeigen können, dass wir es besser können.“

Sonderlob erhielt Ilka Meyer, die in beiden Spielen eine großartige Leistung als Mittelangreiferin und Teamplayerin zeigte. Krebiel: „Das war eine riesengroße Steigerung zur letzten Saison.“

VG: Schiewe, Meyer, Wallmann, Kulinna, Fecho, Sülz, Krebiel, Grabengießer, Witt, Sonnenberg.

Von Arek Marud

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