Fußball – Kreisliga: VfL Knesebeck zu Gast in Müden, SV BW Rühen in Hillerse

Frühstart für zwei Nordkreis-Teams?

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Gibt es einen Frühstart? Für den VfL Knesebeck (l. Tim Krebiel) und den SV BW Rühen (Maximilian Knorr) sind am Sonntag Nachholpartien angesetzt.

Isenhagener Land – Sonnenschein, Trockenheit, Plusgrade: Das Wetter unter der Woche macht Hoffnung, dass am Sonntag die angesetzten Nachholpartien in der Fußball-Kreisliga auch tatsächlich über die Bühne gehen können.

Endgültig entschieden wird aber vermutlich erst am morgigen Sonnabend. Mit dem VfL Knesebeck (beim TuS Müden-Dieckhorst) und dem SV BW Rühen (beim TSV Hillerse II) wären dann auch zwei Nordkreis-Vertreter im Einsatz.

TuS Müden-Dieckhorst – VfL Knesebeck (So., 14 Uhr)

Man muss in der Historie schon weit zurückblicken, um zu sehen, wann die Knesebecker zum letzten Mal in Müden siegreich waren. „Das muss schon über zehn Jahre her sein“, grübelt auch VfL-Co-Trainer Sebastian Sommer. Zwar möchte er den Begriff „Angstgegner“ nicht verwenden, doch die Müdener seien ein unangenehmer Kontrahent. „Sie spielen immer sehr körperbetont und zerreißen sich. Es wird für uns daher eine schwere Aufgabe, doch wir müssen in einer sicherlich kampfbetonten Partie einfach gegenhalten“, weiß Sommer. Hinzu kommt, dass die Einhörner auf die allesamt verletzten Niclas Zierenberg, Nils Mohr, André Haven und Maik Szillat verzichten müssen. Auch Daniel Meinecke ist angeschlagen, kann aber womöglich am Sonntag mitwirken. „Wir müssen versuchen, diese Ausfälle irgendwie zu kompensieren – auch wenn es nicht einfach wird“, so der Assistent von Detlef Weber, der zudem hofft, dass sich die Viererkette mit Neuzugang Torben Semper schnell einspielt. Eines ist aber klar: Wenn die Blau-Weißen weiter oben mitmischen wollen, muss ein Sieg her. Die Chancen, dass gespielt werden kann, stehen übrigens nicht schlecht. „Wir konnten zwar am Dienstag nicht auf dem Hauptplatz, der gesperrt war, trainieren, doch wenn das Wetter so bleibt, sieht es nicht schlecht aus“, verriet TuS-Coach Ilas Ahrens.

TSV Hillerse II – SV BW Rühen (So., 14 Uhr)

Nur gut, dass sich die Rühener für das Wochenende zur Sicherheit schon mal einen Testspielgegner herausgesucht haben. Denn: „Ich denke nicht, dass bei uns gespielt werden kann. Trainieren konnten wir unter der Woche auch nicht“, wie Hillerses Trainer Florian Hildebrandt auf IK-Nachfrage berichtete. Da es sich um das Hinspiel handelt, wäre theoretisch ein Tausch des Heimrechts möglich. Doch in Rühen sieht es nicht besser aus. „Bei uns geht derzeit auch nichts, wir mussten am Dienstag auch das Training abbrechen“, so BW-Coach Matthias Weiß. Stattdessen proben seine Schützlinge in nächster Zeit erst einmal auf dem Kunstrasenplatz des VfR Eintracht Nord Wolfsburg. Weiß würde eine Absage der Nachholpartie sogar begrüßen: „Wir haben momentan noch einige Verletzte, sind auch erst drei Wochen in der Vorbereitung. Daher bin ich ehrlich gesagt auch nicht so scharf darauf zu spielen.“ Für den Fall der Fälle hat Weiß, der für rund drei Monate ohne Jan-Niklas Schildwächter (Mittelfußbruch) planen muss, bereits für den morgigen Sonnabend ein Testspiel beim SSV Vorsfelde II (15 Uhr) auf Kunstrasen vereinbart.

SSV Kästorf II – SV Osloß (So., 14 Uhr)

Um weiterhin in der Spitzengruppe zu bleiben, ist für die SSV-Reserve – derzeit mit vier Zählern Rückstand auf Primus Ummern – ein Heimerfolg Pflicht. Die Kästorfer sind im Duell mit dem Kellerkind aus Osloß, das nur drei Zähler und einen Platz über dem Strich liegt, jedenfalls klar favorisiert und möchten die drei Zähler verbuchen.

VON FLORIAN SCHULZ

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