Hallenfußball – M&M-Cup des VfL Wahrenholz für Frauenteams: Sickte siegt

Freche VfL-Talente erst spät gestoppt

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Verdienter Sieger des Turniers: Allerdings benötigte der SV Sickte im Finale gegen die SV Gifhorn vom Neunmeterpunkt auch etwas Glück.

Wesendorf – Besser hätte es (fast) nicht laufen können! Es war zweifelsohne ein ganz besonderes Turnier, das das Team um Stefan Theuerkauf am Sonntag in Wesendorf auf die Beine gestellt hatte.

15 Mannschaften von der Landesliga bis zur Kreisklasse waren der Einladung der Fußball-Frauen des VfL Wahrenholz zum sogenannten M&M-Cup gefolgt. 38 Spiele mussten absolviert werden.

Positive Überraschung: Die Wahrenholzer B-Mädchen um Nea Meyer (r.).

Und um es vorwegzunehmen: Organisation und Durchführung waren top. Nach 30 Vorrundenspielen standen die acht Teilnehmer an der Hauptrunde fest. Für die Nordkreis-Vertreter SV Hagen-Mahnburg, SG Steinhorst/Wohlenrode, FSV Vorhop-Schönewörde und Hallenkreismeister SV Groß Oesingen war nach der Vorrunde allerdings Schluss. Betreuer Thomas Horn vom FSV nahm es mit Humor: „Wir konnten uns um 100 Prozent steigern. Bei der Hallenkreismeisterschaft konnten wir kein Tor und keinen Punkt verbuchen. Heute haben wir ein Tor und einen Punkt eingefahren“.

Ganz überraschend befanden sich aber die B-Jugend-Mädels des gastgebenden VfL im Kreis der Hauptrundenteilnehmer. Hier war dann allerdings, unglücklich nach Neun-Meter-Schießen, gegen die SG Knesebeck/Hankensbüttel Schluss. Auch für die Erstvertretung des Gastgebers war nach dem 0:1 gegen Landesligakonkurrent SV Gifhorn ebenfalls Endstation. Im Halbfinale setzten sich überzeugend der SV Sickte gegen Wilsche/Neubokel und die SV Gifhorn gegen Knesebeck/Hankensbüttel durch.

Wilsche konnte sich mit einem knappen 1:0-Sieg gegen Knesebeck/Hankensbüttel einen Platz auf dem Treppchen sichern. Im Endspiel ging es richtig rund. Nach dem Schlusspfiff stand es 1:1 und ein Neun-Meter-Schießen musste die Entscheidung bringen. Nach insgesamt neun Penaltys stand der SV Sickte als glücklicher Sieger fest. Letztlich war der Sieg der Sickter wohl auch verdient. Die Mannschaft hatte nicht nur mit einem Torverhältnis (ohne Neun-Meter) von 14:3 Toren die beste Trefferquote aller Mannschaften, sondern mit Sara Brosch die beste Spielerin und auch die Torschützenkönigin Janine Hannemann in ihren Reihen.

Als beste Torhüterin wurde Chiara Reil (Hankensbüttel/Knesebeck) ausgezeichnet. Stefan Theuerkauf und VfL-Vorsitzender Daniel Weiß waren sich am Ende des Tages einig: „Das Turnier wird auch im nächsten Jahr stattfinden.“

VON MANFRED GADES

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