Final-Regie im Ufo und tolle Impressionen

Neue Kontakte und tolle Impressionen: Tischtennis-Schiedsrichter Günter Höhne aus Hankensbüttel erlebte am Rande der Japan Open viele kulturelle Höhepunkte. Foto: privat

red Hankensbüttel. Kobe ist bei Feinschmeckern berühmt für das beste Rindfleisch der Welt. Günter Höhne steuerte die Stadt in Japan jüngst aus einem anderen Grund an: Der Tischtennis-Schiedsrichter aus Hankensbüttel war bei den Japan Open 2011 im Einsatz.

Eine besondere Ehre, denn insgesamt waren lediglich acht ausländische Referees (darunter mit Markus Baisch und Gert Selig zwei weitere Deutsche) eingeladen. Bereits die Anreise war ein Abenteuer: Von Osaka ging es per Speedboot zum Hafen von Kobe. Außergewöhnlich auch die Spielstätte des Turniers: Die Green Arena ist eine Halle in der Form eines Ufos mit einem Fassungsvermögen von gut 5000 Zuschauern.

Während des Wettbewerbs arbeitete Höhne mit Schiedsrichtern aus Japan, Korea und Kambodscha zusammen. Das Teilnehmerfeld setzte sich überwiegend aus asiatischen Spielern zusammen. Als Lohn für seine guten Leistungen durfte der Hankensbütteler schließlich das Endspiel im Dameneinzel leiten. Außerdem erhielt er für seinen besonderen Blue Badge-Schiedsrichterstatus (seit 2005) eine positive Beobachtung.

Höhne lernte das durch die Tsunami-Katastrophe seit Monaten arg gebeutelte Land des Lächelns aber nicht nur sportlich kennen. Die Schiedsrichter der Japan Open hatten die Möglichkeit, Kobes Sehenswürdigkeiten wie den Port Tower, das Earthquake Monument und die Chinatown in Augenschein zu nehmen.

Nach der Veranstaltung nahm Höhne noch eine zweitägige Einladung seines japanischen Freundes und Schirikollegen Yukito Seta aus Okayama war. Während des Besuches besuchte der hiesige Top-Unparteiische die University of Okayama und brachte einigen japanischen Englischstudenten Deutschland etwas näher. Als Dank luden ihn die Hochschüler zu einem Abstecher in einen der schönsten Landschaftsgärten Japans auf der Insel Shikoku ein.

Für Höhne einmal mehr ein ganz besonderer Einsatz. „Neben dem Tischtennissport ließen sich wieder viele Freundschaften und soziale Kontakte schließen.“

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