Fußball – Wochenpokal beim VfL Vorhop: Wittingen im Finale

Fetahu zieht den Joker

Am Ende fehlte Germania Ummern (rechts Jannes Drangmeister) das Glück und die nötige Durchschlagskraft gegen den Bezirksligisten Wahrenholz (links).
+
Am Ende fehlte Germania Ummern (rechts Jannes Drangmeister) das Glück und die nötige Durchschlagskraft gegen den Bezirksligisten Wahrenholz (links).

Vorhop – Herzschlagfinale im Vorhoper Wochenpokal! Mit einem Last-Minute-Remis gegen Hankensbüttel ist Fußball-Kreisligist VfL Wittingen/Suderwittingen ins Endspiel am Freitag (19. 15 Uhr) eingezogen.

Dort treffen die Mannen von Trainer Naim Fetahu auf den Bezirksligisten VfL Wahrenholz.

VfL Ummern – VfL Wahrenholz 0:3 (0:1)

„Wir haben vollkommen verdient gewonnen“, meinte Wahrenholz-Coach Thorsten Thielemann. Seine Truppe war von Beginn an drückend, doch auch Ummern kam gelegentlich vorm Wahrenholz-Gehäuse auf. Nach sieben Minuten zeigte der Bezirksligist, wohin die Reise wohl gehen würde.

Marcell Meyer, schon am Tag zuvor per Doppelpack gegen Wesendorf erfolgreich, wurde klasse in Szene gesetzt und netzte eiskalt ein. Während Ummern nach dem Seitenwechsel auf das 1:1 hinarbeitete, es aber nicht gelingen sollte, kam Wahrenholz immer wieder gefährlich auf und traf nicht unverdient zum 2:0 (40.). Meyer wurde schön freigespielt, nachdem dem Kreisligisten ein Fehler im Aufbau unterlaufen war.

Die Schwarz-Gelben spielten sich in einen Rausch. Zuerst scheiterte das Taterbusch-Team an dem Pfosten (42.). Nur kurz darauf traf Meyer zum dritten Mal – 3:0 (44.). Am Ende stand ein verdienter Sieg für Wahrenholz, der Finaleinzug und ein zufriedener Trainer Thielemann: „Wir sind auf einem guten Weg.“

. Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Meyer (7., 40., 44.).

VfL Wittingen/S. – SV Hankensbüttel 2:2 (1:1)

Sorgte für Impulse: Wittingens Sven Arndt (rechts) netzte zur 1:0 Führung gegen den HSV (links) ein.

Die einen jubelten, die anderen ärgerten sich. In allerletzter Sekunde zog der VfL ins Endspiel ein. Dabei hatte Trainer Fetahu das Ass im Ärmel, wechselte den Torschützen zum 2:2 in der 60. Minute nur kurz vorher ein: Sergej Löwen hatte geknipst. Dass es so dramatisch werden würde, hätte zu Beginn kaum einer gedacht. Die erste Chance im Spiel gab es nämlich erst nach geschlagenen 15 Minuten durch Wittingens Sven Arndt.

Der sollte nur zwei Zeigerumdrehungen später bei einem Abpraller goldrichtig stehen und das 1:0 für sein Team erzielen. Vom HSV kam lange nichts. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff, als das Team aus der 1. Kreisklasse quasi aus dem Nichts zum 1:1 traf. In der zweiten Halbzeit war der HSV „viel agiler und hatte viel Laufbereitschaft“, berichtete Vorhops Vorsitzender Nicky Urbanitsch. Der Lohn: Das 2:1 per Elfmeter durch Marvin Meyer (33.). Wittingen brauchte lange, um eine Antwort zu finden, war zu dem Zeitpunkt ausgeschieden. Doch dann war da ja noch Joker Sergej Löwen, der in letzter Sekunde seine Farben ins Endspiel schoss..

. Tore: 1:0 Arndt (17.), 1:1 Jfeily (30.), 1:2 Meyer (33./FE), 2:2 Löwen (60.).

VON ROUVEN PETER

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare