Fußball – Kreisliga: Vorhop will Osloßer Pleitenserie fortsetzen, Wittingen ohne Verlustpunkt bleiben / Aufsteiger-Duell in Jembke

Faktor 13! VfL-Duo kämpft gegen Serienende

Mit vollem Einsatz will der VfL Vorhop (rote Trikots) eine Blamage gegen Osloß vermeiden. Brome muss vielleicht auf den angeschlagenen Marvin Keller (M.) verzichten. Foto: Barrenscheen

13! Spielt das Schicksal am nun kommenden 13.

Spieltag zwei Kreisligisten aus dem Nordkreis einen Streich? Endet die Serie des verlustpunktfreien Tabellenführers aus Wittingen an diesem Wochenende? Blamiert sich der VfL Vorhop gegen das sieglose Schlusslicht aus Osloß? Antworten gibt es Sonntag ab 14 Uhr. Dann werden alle Spiele angepfiffen.

MTV Wasbüttel –

TSV Meine

Wasbüttels Trainer Udo Hoffmann ist guter Dinge. Sein Team hat nach der zweiten Saisonpleite in Wilsche (1:3) die Kurve gekriegt. „Die Jungs sind konzentriert, wissen jetzt, dass zu einem Fußballspiel auch der Kampf gehört“, freute sich der MTV-Coach über den Sinneswandel. Mit gewaltigen Folgen: Triangel ging im Sturmlauf Wasbüttels 10:0 unter. Wenn es nach Hoffmann geht, war dies nur der Anfang. Auch Meine sollte sich auf Schwerstarbeit in der Defensive einstellen.

VfL Vorhop –

SV Osloß

Faktor 13, I: Das könnte peinlich werden. Vorhop empfängt den Letzten aus Osloß, der bei zwölf Versuchen keinen Zähler holte. „Wir wollen nicht die Ersten sein, die Punkte abgeben“, fordert Zimolong von seinen Mannen volle Konzentration. „Die Jungs haben das Potenzial zu gewinnen. Es ist nur eine Konzentrationsfrage. Das habe ich den Jungs auch schon gesagt“, erklärte Vorhops Coach, der im Training eisern über der richtigen Einstellung wacht. Wer nicht voll mitzieht, bekommt einen Rüffel. Schließlich weiß Zimolong von Trainerkollege Bernd Huneke aus Wilsche: „Osloß hat eine gute Mannschaft. Er konnte nicht verstehen, warum der SV noch keinen Punkt hat“, so Zimolong, der auf Andreas Kasten und Daniel Hentzschel verzichten muss.

SV Leiferde –

SV Hankensbüttel

Sicherheit zuerst! Die Null muss stehen, gibt HSV-Trainer Sven Reschke nach dem überraschenden und deutlichen 0:4 gegen Vorhop aus. „Wir müssen Nadelstiche setzen und die Fehlerquote niedrig halten. So sollten wir wieder mehr Stabilität in unser Spiel zu bekommen“, meint Reschke, dessen Akteuren zuletzt die Sicherheit abhanden gekommen war. „Die Jungs waren hektisch am Ball, hatten nicht die Laufbewegungen und deshalb auch nicht die Anspielmöglichkeiten“, hat Reschke als Ursachen für die jüngste Pleite ausgemacht. Es soll ein einmaliges Ereignis bleiben. Besserung erhofft sich Reschke zudem durch die Rückkehrer. Abwehrspieler Richard Matis ist wieder dabei. Die Chancen, dass auch Erik Mengel nach seiner Ellenbogenprellung wieder aufläuft, stünden gut. „Das ist aber noch nicht 100-prozentig“, gibt sich Reschke zurückhaltend.

TSV Rothemühle –

FC Brome

Zwei Spiele müssen die Bromer noch durchhalten, dann haben sie die Winterpause erreicht. Trainer Thorsten Thielemann dürfte froh sein, zieht trotz der Verletzungssorgen ein positives Fazit. „Die Spieler aus der zweiten Reihe und der Reserve haben sich gut entwickelt“, freut sich der FCB-Coach. In Rothemühle soll sein junges Team wieder eine Lektion lernen. „Wir haben uns gegen Leiferde gut verkauft, waren leider nicht clever genug. Wenn wir so auftreten, habe ich keine Angst“, so Thielemann. Sorgen bereitet die Torwartposition. Marcel Wiswedel soll Freitag testen, ob seine Leistenbeschwerden einen Einsatz zulassen. Matthias Bock (Knie) ist verletzt. Zudem ist Torjäger Marvin Keller (Leiste) angeschlagen.

SV Meinersen –

VfL Wittingen/S.

Faktor 13, II: Panik beim Primus? Nein, erklärt VfL-Trainer Naim Fetahu. „Ich glaube nicht daran, bin nicht abergläubisch. Ob elf, zwölf oder zehn. Die Zahl ist doch egal.“ Seiner Überzeugung nach wird der Spitzenreiter – „wenn wir konzentriert sind und das Glück haben“ – drei Punkte mitnehmen. Als Beispiel nimmt Fetahu den 6:1-Heimsieg über Rothemühle. Sein Team habe ein sehr gutes Spiel gemacht, ordentlich verteidigt und gekämpft sowie konsequent die Chancen genutzt. Personell kann Fetahu aus dem Vollen schöpfen. Deshalb gilt umso mehr. „Wir konzentrieren uns auf uns selbst.“ Der Siegeszug der Brauereistädter hat Fans gefunden. Ein Bus bringt die Zuschauer von der Wallpassage aus nach Meinersen.

SV Jembke –

VfR Wilsche/N.

Das Aufsteiger-Duell: Doch von Abstiegsangst und Nervenflattern ist nichts zu spüren. Beide Teams haben sich als Vierter und Fünfter im oberen Drittel festgesetzt. „Wir machen weiter wie bisher. Bei uns ist alles eitel Sonnenschein“, ist SVJ-Trainer Stefan Haage guter Dinge. „Mit einem Sieg würden wir uns endgültig oben festsetzen“, ist nicht nur bei Haage das Selbstvertrauen deutlich gestiegen. Sein Team schaue nicht auf den Gegner, der mit „Smajl Krasniqi und Björn Lahmer über gute Stürmer“ verfüge. Bei Jembke fehlt Kapitän Alexander Otto. Dafür ist Torgarant Kai-Arne Widdecke wieder da.

Von Matthias Jansen

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